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Wer ist das Herz des 1. FC Köln? Zerreißprobe mit Fans droht


Wenn das Rheinische Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach ansteht, schwingt auch immer die Frage mit: Wer ist die wahre Macht am Rhein? Am Samstag wird aber auch noch eine weitere Frage über dem RheinEnergieStadion schweben: Wer oder was ist das wahre Herzstück des 1. FC Köln?

Köln – Für viele, die Woche für Woche in der Südkurve stehen, ist die Sache klar. Sie sagen: Wir sind das Herzstück. Ohne uns Fans, die viele Opfer auf sich nehmen, um den Effzeh nicht nur daheim, sondern auch auswärts zu unterstützen, gäbe es die Geissböcke in dieser Form nicht. Nicht so kunterbunt, nicht so emotional, nicht so lautstark, nicht so „spürbar anders“, wie der Klub selbst kommuniziert.

Alleingang erzürnt die Effzeh-Verantwortlichen

Diese Meinung teilt man am Geißbockheim nicht. Nicht einmal annähernd. Spätestens seit der Ankündigung des „Südkurve e.V.“, gegen Gladbach auf den organisierten Support der eigenen Mannschaft zu unterstützten (GBK berichtete), ist der Geduldsfaden der Verantwortlichen beim Effzeh aufs äußerste gespannt.

Von Präsident Werner Spinner über die beiden Geschäftsführer Jörg Schmadtke und Alexander Wehrle bis zu Trainer Peter Stöger und seiner Mannschaft um Torhüter Timo Horn (sein Fan-Appell lest Ihr hier) ist man tief enttäuscht über die egoistische Haltung der Ultra-Szene. Zum einen, weil ein Protest gegen den Deutschen Fußball-Bund auf dem Rücken der eigenen Mannschaft ausgetragen werden soll. Zum anderen, weil die Ankündigung des Protests am FC und an der AG Fankultur vorbei im Alleingang kommuniziert wurde.

Weiterlesen: Die tiefen Gräben zwischen Klub und Fans

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