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Das "ganz Große" für die junge Truppe des Effzeh

Für die einen ist es das Spiel des Jahres, für die anderen eines, das sie nur überstehen wollen. Beim 1. FC Köln ist die Vorfreude auf die Partie in der Allianz Arena greifbar. Gerade die vielen jungen Spieler fiebern den 90 Minuten gegen den FC Bayern entgegen. Und kündigen an, sich zerreißen zu wollen.

Köln/München – Dominique Heintz kennt das Gefühl schon, vor 75.000 Zuschauern im Schlauchboot von Fröttmaning aufzulaufen. Mit dem 1. FC Kaiserslautern spielte Heintz im Pokal in München. „Ich habe schon da gespielt und freue mich riesig“, sagt der Innenverteidiger. „Du kriegst immer deine Chancen, egal, gegen welchen Gegner. Wir müssen sie nur nutzen und uns hinten in alles werfen, was auf uns zukommt.“

Davon hat man immer geträumt

Das wird bekanntlich eine ganze Menge sein. Lewandowski, Müller, Costa, Robben – Jungs wie Heintz (22), Sörensen (23), Gerhardt (21) und Horn (22) dürfen ihrer noch jungen Bundesliga-Karriere ein Spiel gegen die absolute Weltklasse hinzufügen. „Ich habe noch nie in der Allianz Arena gegen die Bayern gespielt. Deswegen freue ich mich schon die ganze Zeit darauf“, sagt Yannick Gerhardt. „Das ist was ganz Großes, davon hat man immer geträumt.“

So sieht es bekanntlich auch Trainer Peter Stöger. Der Österreicher geht positiv an das Spiel heran, hat seiner Mannschaft eingeimpft, alle Ehrfurcht in der Kabine zu lassen und das Duell gegen die bislang perfekten Liga-Bayern (neun Spiele, neun Siege) und vor 7500 eigenen Fans aus Köln mit breiter Brust anzugehen. Auf die Idee, sich für das Spiel zu bedanken, darauf würde der 49-Jährige nicht kommen. Lieber wäre es ihm, wenn sich die Liga hinterher beim FC bedanken würde – weil die Geissböcke den Bayern die ersten Verlustpunkte zugefügt hätten.

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