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U21 mit Nagasawa im Derby gegen Gladbach?

Wenn die Profis des 1. FC Köln am Sonntag beim Rekordmeister FC Bayern antreten, steht parallel für die U21 ein besonderes Spiel auf dem Plan. Die Mannschaft von Martin Heck muss im Regionalliga-Derby gegen Borussia Mönchengladbach ran. Unterstützt werden soll der Kölner Nachwuchs dabei von Kazuki Nagasawa.

Köln – Die endgültige Entscheidung über den Einsatz des Japaners, der es bei den Profis seit Wochen nicht in den Kader schafft, fällt nach GBK-Informationen am Samstagvormittag. Zuletzt hatte bereits Bard Finne bei der Heck-Truppe ausgeholfen, sich Spielzeit und mit zwei Toren gegen Aachen Selbstbewusstsein geholt. Folglich stand er von nun an im Kader der Profis und wird auch in München mit dabei sein.

Gladbach Tabellenführer und „Topfavorit“

Die Unterstützung Nagasawas wäre ein Faustpfand für die junge Kölner Mannschaft. Borussia Mönchengladbach steht nach 13 Spielen mit 28 Punkten und bereits 31 erzielten Toren an der Tabellenspitze. Der FC liegt mit 17 Punkten auf dem neunten Platz – die Kräfteverhältnisse wären ohne Nagasawa also eigentlich klar verteilt.

Lukas Klünter (li.) und U21-Trainer Martin Heck.

Lukas Klünter (li.) und Martin Heck.

So sieht das auch Trainer Martin Heck. „Mönchengladbach ist der Topfavorit der Liga“, sagte der 32-Jährige dem GEISSBLOG.KOELN. „Sie haben mit die stärkste Mannschaft und sind uns in der Entwicklung gute zwei Jahren voraus.“ Mit Kapitän Oliver Stand (27) und dem ehemaligen Kölner Fortune Thomas Kraus (28) verfügen sie neben den diversen Talenten über zwei erfahrene Stützen in Defensive und Offensive.

Kleine Brötchen, große Wirkung?

„Wir backen kleine Brötchen“, so Heck, dem die Favoritenrolle der Borussen durchaus recht ist. Insgeheim hofft der Effzeh nicht nur wegen Nagasawa auf eine Überraschung. „Das ist ein besonderes Spiel, in dem wir den Fußball zeigen wollen, mit dem wir verbunden werden wollen und den wir in den letzten Wochen erfolgreich gezeigt haben.“ Mithelfen sollen auch wieder die 19-jährigen Lucas Cueto, Lukas Klünter und Marcel Hartel, die unter der Woche erneut mit den Profi trainiert haben.

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