Hector und DFB bangen – Olkowski kommt spät

Jonas Hector und die deutsche Nationalmannschaft haben am Donnerstagabend eine bittere Niederlage hinnehmen müssen. In Dublin verlor das DFB-Team mit 0:1 (0:0) gegen Irland und verpasste die vorzeitige EM-Qualifikation. Am Sonntag gegen Georgien braucht die Truppe von Bundestrainer Joachim Löw nun ein Unentschieden.

Dublin – Für den Nationalspieler des 1. FC Köln verlief der Abend mit gemischten Gefühlen. Einerseits konnte sich Hector erneut darüber freuen, dass er in die Startelf berufen wurde. Der 25-Jährige spielte 90 Minuten durch und versuchte immer wieder über seine linke Seite für Offensivaktionen zu sorgen. So hätte er beinahe den Ausgleich durch Thomas Müller vorbereitet. Doch nach seiner Hereingabe vergab Müller freistehend aus elf Metern.

Olkowski wird spät eingewechselt

Beim Gegentor hingegen sah Hector nicht gut aus. Nach einem langen Schlag des irischen Torhüters Darren Randolph ließen Hector und Mats Hummels den späteren Torschützen Shane Long einfach laufen und mussten mitansehen, wie der Ire das Aviva Stadium in ein Tollhaus verwandelte. Dennoch dürfte Hector auch am Sonntag gegen Georgien wieder zur Stammformation gehören. Der Kölner soll mithelfen, mit einem Punkt für die endgültige EM-Qualifikation zu sorgen.

Diese kann dann immer noch auch Pawel Olkowski mit Polen schaffen. Der Rechtsverteidiger kam am Donnerstag gegen Schottland erst in der Schlussphase zum Einsatz, musste sich bis zur 83. Minute gedulden. Dann wurde er eingewechselt und konnte zumindest noch dazu beitragen, dass die Polen in der Nachspielzeit durch Robert Lewandowski zum 2:2-Ausgleich kamen. Am Sonntag kommt es in Warschau zum direkten Duell zwischen Polen und Irland, die sich beide noch für die EM qualifizieren und Deutschland von Platz eins verdrängen können.

Kölns weitere Nationalspieler – Dusan Svento für die Slowakei und Yannick Gerhardt für die deutsche U21 – kommen erst am Freitag zum Einsatz. Lukas Klünter, der aktuell bei der U20 weilt, musste dagegen die Partie der Mannschaft von Frank Wormuth gegen die Türkei (1:0) 90 Minuten lang von der Bank aus verfolgen.

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