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Nachspiel für Andreasen? DFB nimmt Untersuchung auf

Offenbar droht Leon Andreasen wegen seines Handtores am Sonntag gegen den 1. FC Köln ein Nachspiel. Der DFB-Kontrollausschuss hat die Ermittlungen gegen den Dänen aufgenommen. Das berichtet der „kicker“. FC-Coach Peter Stöger hatte den 32-Jährigen nach dem Spiel noch in Schutz genommen. 

Köln/Hannover – Andreasen hatte das umstrittene 1:0 für Hannover 96 nach einer Ecke mit dem rechten Oberarm erzielt. Schiedsrichter Bastian Dankert und seine Crew hatten zum Entsetzen der Kölner und zur Überraschung nahezu aller 48.700 Zuschauer im RheinEnergieStadion auf Tor entschieden.

Stöger bricht Lanze für Andreasen

Nun aber könnte es Andreasen ergehen wie Oliver Neuville vor elf Jahren. Der hatte für Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Kaiserslautern ein Tor mit der Hand erzielt und war dafür anschließend vom Sportgericht wegen „krass sportwidrigen Verhaltens“ zu zwei Spielen Sperre verurteilt worden. Laut „kicker“ hat der DFB den Spieler sowie den Unparteiischen zur Stellungnahme aufgefordert.

Peter Stöger hatte noch am Sonntag eine Lanze für den Spieler gebrochen. „In so einer Situation ist es nicht der Job von Leon Andreasen selbst aktiv zu werden“, hatte der Österreicher gesagt und sogar angefügt: „Ich bleibe auch dabei, dass es, selbst wenn der Schiedsrichter fragt, nicht sein Job ist zu sagen: es war so. Es wäre der Job des Schiedsrichters gewesen das zu erkennen.“

Was meint Ihr? Sollte Andreasen gesperrt werden? Sollte das Schiedsrichter-Gespann gesperrt werden? Beide? Oder gar keiner? Nutzt unsere Kommentarfunktion weiter unten und diskutiert mit!

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10 Kommentare
  1. Manfred
    Manfred says:

    Der Fisch stinkt vom Kopf.
    Andreasen hat auf Direktive von Frontzek gehandelt.
    Folglich 3 Punkte abzug für den Verein.
    Das Trainergespann war mutmaßlich gekauft,- wenn nicht dann total unfähig.
    Sperre auf Lebenszeit- genau wie dei Dopingzombies.

    Es macht mir keinen Spaß mehr für so einen Zirkus noch mein ganzes Geld auszugeben und die Fanfahne zu schwenken.

  2. Peter
    Peter says:

    Das die Schidsrichter nicht die Brille von Stöger annahmen wahr für mich das schlimmste Weil sie dan am Grossen Fernseh im Stadio die Widerholung gesehen hätten und erst dan entscheiden sollten. Warm gibt es den Schirm den da? Die Schidsrichter sind schuldan allem!

  3. Dieter
    Dieter says:

    Andreasen sollte nicht bestraft werden. Kann nicht sein, dass er jetzt den Mist der Schiris ausbaden soll.
    Der Kerl spielt für eine Mannschaft die sich aktuell im Abstiegskampf befindet. Wenn die 96er in Führung gelegen hätten und den 3er eh sicher gehabt hätten, denke ich schon, dass sich Andreasen gemeldet hätte.
    Auch mal die andere Seite sehen: wenn einer von unseren sich in der gleichen Situation gemeldet und so 2 Punkte verschenkt hätte, würden wir auch seine Loyalität zum Verein anzweifeln.

  4. Marcel
    Marcel says:

    Von Sperre zu sprechen finde ich auch zu hart. Der Fußball, den wir alle so lieben, lebt von Diskussionen um (vermeidliche) Fehlentscheidungen. Ganz alleine Fehler der Schiedsrichter. Werden wohl auch in nächster Zeit nicht in der Bundesliga zu sehen sein. Davon gehe ich fest aus …

    Das es jetzt zu so einer fatalen Fehlentscheidung zu Lasten UNSERES Effzeh gekommen ist … es ärgert mich maßlos !!! Aber so ist es nunmal …

    Spätestens nach einem furiosen Sieg gegen die Bayern können wir darüber lachen !!!

  5. Erik
    Erik says:

    Das das Spiel jetzt am „Grünen Tisch“ anders gewertet wird ist Utopie und auch sicher nicht wünschenswert. Auch eine Strafe für Andrearsen ist nicht zielführend. Eine bessere Ausbildung der Schiedsrirchter ist im Millionengeschäft Fußball unbedingt erforderlich. Bastian Dankert werfe ich in erster Linie Sturheit und Arroganz vor. Wenn ein halbes Stadion und alle benachteiligten Spieler intervenieren, dann gibt es sicher auch eine Möglichkeit, einen begangenen Fehler einzusehen und zurück zu nehmen. Für die Bundesliga war die Leistung des Schiedsrichtergespanns eine echte Blamage !

  6. josef
    josef says:

    unsportlichkeit ist weder für fussball noch sonst eine sportart gut .
    hätte er es zu gegeben wenn er gefragt worden wär dann alles klar .
    gat der schidsrichter ihn nach dem tor gefragt oder nicht ?wenn ja und er hat es nicht zu gegeben sofort sperre für.min. 3 spiele und punkte abzug für 96.
    wenn nicht dann sollte man sich überlegen ob der ganze fussball so wie er ist weiter so geregelt wird .
    torlinientechnik wurde auch ein geführt .
    andererseits wie ist das mit abseits. faulspiel.schwalben .die entscheidung wie gehts nun weiter ?

  7. Christian Sickel
    Christian Sickel says:

    Klar habe ich mich zunächst fürchterlich aufgeregt … und selbstverständlich hätte Andreasen die Chance für Fair Play nutzen können.
    Aber mal ehrlich, wer denkt in einer solchen Situation schon daran und warum sollte ein Spieler die Aufgabe des Schiris übernehmen?
    Schade nur, dass viele Schiris überhaupt kein Gefühl für den Umgang mit solchen Situationen haben – weder mit Spielern, noch mit Trainern – und sich aufspielen wie Gott gleiche Wesen, die über allem schweben. Da fühlt man sich gleich doppelt abgestraft!
    Das ist aber das schöne am Fussball, dass man sich so schön aufregen kann und alles möglich ist, auch am Samstag die Bayern schlagen …

  8. hapeen
    hapeen says:

    Warum zum Teufel nicht wie im American Football? Da gibts sowas nicht. Sowas ist technisch längst möglich, finanzierbar auch von der Menge der Refs her, und vor allem es würden mehr Werbemöglichkeiten geboten. Für die kleinen Vereine wäre das ein Segen.
    Bedenkt man, das sowas mehr als nur weitreichende Konsequenzen haben kann, wäre das doch nur ein logischer Schritt.

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