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Die offene Rechnung: Wiedersehen mit Schmidt

Trotzdem ist Leverkusen noch nicht da, wo sie sein wollen. Tabellenplatz sieben, nur zwei Punkte vor dem Effzeh – so sieht die Realität aus. Bayer hat wie der FC 13 Tore erzielt, nur drei weniger kassiert. Auf den ersten Blick scheinen beide Teams in dieser Saison bislang auf Augenhöhe. Eine verzerrte Realität, wie die unterschiedlichen Saisonziele zeigen – und der Fakt, dass Bayer am Mittwochabend in der Champions League ran muss.

In Griffweite zu Leverkusen

„Das ist nicht unser Anspruch“, sagt Stöger wenig verwunderlich. Nein, mit Leverkusen kann und will sich der FC noch lange nicht messen. Mehr als doppelt so groß ist der Lizenzspieler-Etat, Leverkusen gibt in dieser Saison knapp 75 Millionen Euro aus. „Aber wenn wir in Griffweite zu Leverkusen sind, verläuft unsere Saison nicht ganz so negativ bislang“, resümiert Stöger. „Die realistische Einschätzung ist allerdings, dass Leverkusen am Ende der Saison vor uns landen sollte.“

Was nicht bedeutet, dass Köln am Samstag nicht gerne den Status quo zumindest für einige Zeit noch einmal auf den Kopf stellen würde. „Wir haben noch eine Rechnung offen“, sagt Timo Horn, einer derjenigen, die das bittere 1:5 in der letzten Saison miterlebt hatten. Der Torhüter hätte nichts dagegen, wenn er wie schon gegen Hoffenheim seinen Kasten sauber halten könnte.

Dafür ist ein Derby da

Mithelfen soll dabei auch Dominique Heintz, der unbelastet von irgendwelchen Vorgeschichten ins Spiel gehen wird. Wenngleich nicht minder motiviert. „Derbys sind immer eine tolle Sache“, sagt Heintz, der aus Kaiserslautern hitzige Duelle schon gut kennt. „Das Spiel kommt zur richtigen Zeit. Wir fahren dahin, um drei Punkte mitzunehmen. Um Spiele zu gewinnen, müssen wir endlich wieder Tore machen. Aber dafür ist ein Derby da, dass am Wochenende der Knoten platzt.“

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