Kopfballduell zwischen Niko Bungert und Anthony Modeste. (Foto: JP)

Ruhe auf dem Rasen – Ruhe neben dem Rasen

Und so kam es, wie es kommen musste. Köln übernahm nach dem Seitenwechsel zwar die Initiative und hielt Mainz bis auf wenige Ausnahmen vom eigenen Tor fern. Doch die guten Chancen, die sich hätten ergeben können, vergaben sie schon im Ansatz. Entweder stand einer der Geissböcke im Abseits oder Schiedsrichter Wolfgang Stark hatte ein Foul gesehen.

Nur einmal noch hatten die 46.700 Zuschauer den Torschrei schon auf den Lippen. Doch Anthony Modeste traf aus zwölf Metern aus halbrechter Position nur den Pfosten (49.). Und als viele dachten, Modeste würde alleine auf Karius zulaufen können (57.), pfiff ihn Stark wegen Abseits wieder zurück. Der Franzose hatte beim Pass von Vogt tatsächlich leicht im Abseits gestanden. Bungert hätte den Ball aber klären können, produzierte jedoch einen Querschläger, der dann erst bei Modeste landete und könnte mit diesem Querschläger eine neue Spielsituation kreiert haben. Ein Mysterium der Schiedsrichterkunst, das wohl ungelöst bleiben wird.

Schwierig, mit einem 0:0 zufrieden zu sein

Peter Stöger blieb am Ende der Partie nichts anderes übrig, als das 0:0 anzuerkennen und das Beste daraus mitzunehmen. „Im Grunde ist es in Ordnung. Es ist schwierig mit einem 0:0 zufrieden zu sein. Aber in vielen Bereichen haben wir umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten”, sagte der FC-Coach. “Wenn eine Mannschaft wie Mainz mit einem Punkt hier zufrieden ist, sind wir in unserer Entwicklung auf dem richtigen Weg. Wir haben 19 Punkte wie nach der gesamten Hinrunde letztes Jahr. Jetzt schauen wir, ob wir noch nachlegen können.”

Mit eben jenen 19 Punkten bleibt Köln im oberen Mittelfeld, belegt aber aufgrund des 3:1-Sieges von Leverkusen in Frankfurt nun den achten Tabellenplatz.

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