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Wunschspieler Sané: Darum will der Effzeh ihn holen

Marktschreierische zehn Millionen Euro, die Präsident Martin Kind für Sané aufgerufen hatte, wird Hannover wohl von keinem Klub bekommen, selbst nicht aus England. Schmadtke wären aber selbst sieben bis acht Millionen Euro zu viel für den defensiven Mittelfeldspieler. Ob man sich also bei einer Summe zwischen fünf und sieben Millionen Euro einig werden würde?

Nicht nur Ersatz für Vogt und Gerhardt – auch für Lehmann?

Für den Effzeh geht es darum, einerseits die beiden Abgänge von Kevin Vogt und Yannick Gerhardt zu kompensieren und auf der anderen Seite bereits vorzubauen. Kapitän Matthias Lehmann feierte jüngst seinen 33. Geburtstag. Wie lange der Leader, der eine überzeugende Saison 2015/16 spielte, noch auf diesem Niveau Leistung abliefern kann, ist offen. Sané soll daher nicht nur Vogt- und Gerhardt-Ersatz, sondern perspektivisch auch der neue Chef im defensiven Mittelfeld sein.

Salif Sané gegen Leonardo Bittencourt: Der 1. FC Köln gewinnt in Hannover mit 2:0. (Foto: CM)

Salif Sané gegen Leonardo Bittencourt. (Foto: CM)

Dass er dafür alle sportlichen Anforderungen mitbringt, davon konnte man sich auch in der Abstiegssaison der Hannoveraner überzeugen. Sané brachte es trotz der fatalen Saison der 96er fertig, der zweikampfstärkste Mittelfeldspieler der Bundesliga zu werden. Dazu bringt er mit seinen 1,94 Meter nicht nur körperliche Präsenz mit, sondern jenes starke defensive und offensive Kopfballspiel, das Kevin Vogt trotz dessen Größe gefehlt hatte.

Vorkämpfer, Abräumer, Standard-Waffe und eine weitere Option

Sané soll also nicht nur neuer Vorkämpfer und Abräumer im Mittelfeld, sondern auch bei Standards defensiv wie offensiv zu einer echte Waffe werden. Zudem hat er bereits in der Innenverteidigung gespielt und könnte, sollte einmal Not am Mann sein, auch dort aushelfen, wo der 1. FC Köln künftig häufiger mit einer Dreierkette plant. Sané ist somit in mehrfacher Hinsicht der Wunschspieler des 1. FC Köln. Die Frage bleibt, wie teuer er am Ende werden wird.

Wie denkt Ihr über die Personalie Sané? Diskutiert mit!


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13 Kommentare
  1. Can Arda says:

    Da wird im Beitrag viel zu viel schön gemalt. Da fehlen auch kritische Töne zwischen den Zeilen.
    Offensiv und defensiv eine Waffe? Ja, er ist zweikampfstark, aber nur im Spiel nach hinten. Seine Werte nach vorne sind dagegen mau. Spielerisches Niveau in Form eines „Mittelfeldchefs“ bringt er gar nicht, was auch Lehmann abgeht.

    „Wie lange der Leader, der eine überzeugende Saison 2015/16 spielte…“

    0815 ist überzeugend?

    Ein Moderner Sechser kann den Ball verteilen, kann Standards, ist technisch ordentlich, kann ein Spiel lesen, ist zweikampfstark, bereitet auch Tore vor und trifft auch selber mal, er ist Taktgeber und Schaltzentrale und im Idealfall kopfballstark.

    Die defensiven Attribute trefen auf Sane zu, was ja kein Wunder ist als gelernter IV. Aber DM heißt ja nicht Libero, so dern Mittelfeld und da bringt Sane weniger spielerischen Glanz als Vogt mit.
    Zu Lehmann ist er dank Kopfballspiel und besserer Defensivarbeit ein Update.

    Ansonsten ist Sane eine Diva, einer der als zickig gilt und mit seiner Launen das Mannschaftsgefüge in Hannover kaputtgemacht hat.

    Braucht der FC so einen Mann?

    Nein!!!!

    • munichfalcon says:

      @CAN ARDA

      Deine Ausführung: „Ein Moderner Sechser kann den Ball verteilen, kann Standards, ist technisch ordentlich, kann ein Spiel lesen, ist zweikampfstark, bereitet auch Tore vor und trifft auch selber mal, er ist Taktgeber und Schaltzentrale und im Idealfall kopfballstark.“

      Wir reden hier über den FC! Einen Spieler in Deiner beschriebenen Kategorie können wir uns nicht leisten. Diese, Deine Ansprüche erfüllen vielleicht drei Sechser in der BULI.

      Im Vergleich zu Vogt und Lehmann wäre Sane sicher ein Fortschritt. Der kann auch Spieleröffnung und fabrizierte, und das sogar bei H96, weniger Fehlpässe. Bei seiner Zweikampfstärke gibt es wohl keine Zweifel. Hinzu kämen noch andere Faktoren. Zum einen spürt er das Vertrauen der Verantwortlichen des FC, welche sich schon seit dem Winter mit der Personalie beschäftigen. Zum anderen kann Stöger den Spieler weiterentwickeln und sein Freund Modeste im Team täte seiner Psyche gut.

      Also, Herzlich Willkommen!

    • Thorsten H. says:

      „Ein Moderner Sechser kann den Ball verteilen, kann Standards, ist technisch ordentlich, kann ein Spiel lesen, ist zweikampfstark, bereitet auch Tore vor und trifft auch selber mal, er ist Taktgeber und Schaltzentrale…“

      genau so einen haben wir gerade für läppische 13 Mio. nach Radkappenhausen verkauft!!!

    • Julchen says:

      Im Grunde genommen gitb es keinen modernen Sechser, die Haltung entsteht aus der „Doppel Sechs“, die es ja nur defensiv gibt. Meiner Meinung nach sind es zwei Achter mit Defensivaufgaben, siehe Ballack, Schweinsteiger oder auch Kroos, wobei letzterer einen klassischen Sechser mit Casemiro hinter sich hat. Einen Abräumer, ähnlich würde ich Sanè einordnen.

  2. Daniel says:

    Ich glaube schon das er spielerisch passen würde, wenn er für 6 Mio. zu haben wäre. Menschlich kann ich ihn nicht beurteilen, sollte er aber eine Diva sein, dann kann er eigentlich da bleiben, wo er gerade ist.

  3. BÄRBELCHEN says:

    Es wirkt preistreibend, dass der Effzeh so früh zwei Sechser abgegeben hat. Jetzt weiss auch der Letzte, dass wir mindestens einen neuen Sechser benötigen, wohl eher zwei oder drei, wenn man auch noch Hector verkauft. Bei Vogt, der wie NICK schreibt, sportlich unterschätzt wurde, hätte man mit der Freigabe noch warten können. Machen viele Vereine so.

  4. Freddy says:

    Was mäkelt ihr denn alle an Salif Sane rum?

    Wer nicht sieht, dass Sane besser ist als Lehmann und Vogt, sollte die Sportart wechseln. Sollte Sane kommen, dann wäre das ein Quantensprung für unseren FC.

    Ein Wort zu Vogt: er hat ganz gut angefangen im ersten Jahr, aber leider immer mehr nachgelassen und zwar so sehr, dass er kaum noch überzeugende Spiele abgeliefert hat. Deshalb war der Verkauf richtig. Vogt bringt uns nicht weiter. Vogt ist Mittelmaß, Sane ist eine Klasse besser. Die Kategorie über Sane können wir uns nicht leisten, denn das sind Leute wie Gündogan, Bender von Bayer, oder Khedira. Utopisch für den FC und Fans die solche Leute beim FC sehen wollen, kann ich nicht ernst nehmen.

    Zu Yannick: Auch er hat bisher nicht das gebracht, was er von seinem Talent her hätte zeigen können. Konstant schon mal gar nicht. Ich kann den FC verstehen und ich bin der Meinung, dass uns die 13 Mio für Gerhardt mehr helfen werden, als auf den Durchbruch von YG zu warten (wenn er es denn schafft, den nächsten Schritt zu machen).

    Neben Sane brauchen wir unbedingt noch einen offensiven, torgefährlichen Spieler, der ein Update zu Osako sein sollte. Der ist noch viel wichtiger als ein neuer 6 er. Beide Transfers müssen aber sitzen, Flops können wir uns hier nicht leisten.

  5. BÄRBELCHEN says:

    Mensch Freddy, es scheint eben so zu sein, dass Sané einen zumindest nicht unzweifelhaften Ruf hat. Muss man keinen als blind bezeichnen. Wir haben drei Jahre davon gelebt, dass das Kollektiv perfekt funktionierte und vieles selbst reguliert hat. Gerade, wenn die Negativserie lang zu werden drohte, Spiele dringend gewonnen werden mussten. Ich bin schon lange dabei und kann mich nicht erinnern, wann die Mannschaft letztmals so intakt war. Und es ist nicht so, dass PS da dauernd interveniert, stattdessen überlasst er den Spielern viel Verantwortung.

    Jeder war Teil dieses Mannschaftsgeistes, auch KV. Im ersten BL-Jahr hat er mit ML den Laden defensiv zusammengehalten und zum Erfolg beigetragen. Es gab eben auch wegen der beiden Sechser keine hohen Niederlagen. Es war ihre primäre Aufgabe, abzusichern und die Defensive zu organisieren. Die beiden sind seltenst komplett auseinandergenommen worden. Das über eine ganze BL-Saison oder gar zwei wie im Falle ML ist für sich genommen eine hohe Kunst. KV hat seine Jobbeschreibung zuverlässig erfüllt und sein Bestes gegeben. Kann man auch mal würdigen, ohne Sané direkt herabzustufen. Dass KV jetzt verkauft wurde, ist i.O., weil sich die spielerische Ausrichtung im Laufe der Saison geändert hat und er unzufrieden war. Aber man darf hinterfragen, was zuerst da war: die spielerische Minderleistung oder die Unzufriedenheit des Publikums.

  6. rund ist rund says:

    MAL EHRLICH. WAS HAT DAS NOCH ALLE MIT FUSSBALL ZU TUN. IST DOCH NUR NOCH MODERNER MENSCHENHANDEL. MAN ZAHLT FÜR MENSCHEN DIE GERADEAUS LAUFEN KÖNNEN UND GEGEN EINEN BALL TRETEN MILLIONEN AN GELD. ES GEHEN DOCH EH DIE MEISTEN LEUTE INS STADION UM SPAß AM FEIERN UND TRINKEN MIT GEFRUSTETEN EHEMÄNNERN UND FRAUEN ZU HABEN.
    GEHT ZU DEN AMATEUREN DA IST DAS BIER BILLIGER UND DER SPAß NOCH BESSER.
    DER FUSSBALL GEHT AN DEM GANZEN MILLONENGESCHÄFT AUF KOSTEN DER FANS KAPUTT. BAYERN MÜNCHEN HAT EIN VERMÖGEN VON CA. 780.000 Millionen €.
    Köln 30 Millionen Schulden. Also warum geht man ins Stadion wenn man eh nie mehr DEUTSCHER MEISTER WIRD. Siehe Text.
    VIEL Spaß bei der Hymne….

  7. Kalter Kaffee says:

    Ein Quantensprung im physikalischen Sinne ist soziemlich der kleinste Sprung, den man sich vorstellen kann …
    Oder meinst du den Quantensprung im kölschen Sinne von großen Quanten? ;)

    Vogt war ein richtig guter Spieler, der von vielen unterschaätzt wurde. Sané kenne ich eigentlich gar nicht. Bei den beiden Spielen gegen Köln ist er mir nicht aufgefallen. Aber egal ob Diva oder nicht. Schmaddi kennt ihn bestimmt ganz gut. Und da vertraue ich einfach mal weiterhin auf unsere Manager und Trainer.

    Der Kaffee ist fertig.

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