Sven Müller bei seinem Bundesliga-Debüt im Spiel des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg. (Foto: CM)

"Appetit auf mehr": Debütant Müller macht das ganz brav

Von den FC-Fans vor dem Spiel und nach der Halbzeit-Pause gefeiert, von seinen Mitspielern unterstützt: Sven Müller erlebte ein fast perfektes Bundesliga-Debüt, dem zur Krönung nur der Sieg fehlte. „Ich bin ne kölsche Jung, seit 14 Jahren hier, darf das erste Mal Bundesliga spielen, ich halte die Null, wir punkten, es gibt „Sven-Müller“-Sprechchöre – den Tag werde ich nie vergessen“, fasste der Debütant zusammen, der eigentlich die Nummer drei ist und in der Regionalliga aufgebaut werden soll.

Es hat bei ihm sicher Appetit auf mehr gemacht

Nun kam schon am zweiten Spieltag seine Premiere. Seine Bosse waren mit ihm zufrieden. „Er hat das brav gemacht“, sagte Stöger schmunzelnd, als habe er nichts anderes erwartet als eine fehlerfreie Vorstellung. Und auch Jörg Schmadtke nahm die Leistung erfreut und gelassen zur Kenntnis. „Sven Müller hat gespielt, als ob es Regionalliga gewesen wäre. Er hat es ruhig und sachlich gemacht, hat allerdings auch nicht allzu viel zu tun gehabt. Aber von einem Spieler, der bei uns einen Vertrag hat, erwarte ich das auch.“

Peter Stöger. (Foto: CM)
Peter Stöger. (Foto: CM)

Frederik Sörensen verriet hinterher, dass sich die Mannschaft vorgenommen hatte, für Müller zu kämpfen und es ihm so einfach wie möglich zu machen. Und Mergim Mavraj wunderte sich nicht, dass Müller eine abgezockte Partie ablieferte. „Sven ist von Natur aus ein sehr selbstbewusster junger Mann“, sagte der Albaner. „Wie er teilweise den Ball gehalten und auf Zeit gespielt hat, das war schon gut. Glückwunsch von meiner Seite!“ Und dann schob der erfahrene Innenverteidiger hinterher: „Es hat bei ihm sicher Appetit auf mehr gemacht.“

Ich kann meine Rolle ganz klar einschätzen

Damit sieht es nun aber erst einmal – im besten Sinne für den FC – schlecht aus. Timo Horn, der die Reise nach Wolfsburg mitgemacht und von der Bank aus das Spiel verfolgt hatte, wird aller Voraussicht nach am kommenden Freitag gegen den SC Freiburg wieder fit sein. Müller wird dann wieder auf der Bank Platz nehmen. Doch der 20-Jährige gab sich nach seinem Debüt demütig. „Timo ist unsere ganz klare Nummer eins. Wenn er nicht da ist, bin ich da. Aber wenn er wieder fit ist, werde ich ihn unterstützen. Ich kann meine Rolle ganz klar einschätzen.“ Seit Samstag hat er diese zumindest unterstrichen. Der Effzeh kann sich auf seine Nummer drei verlassen.


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