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Debütant Gerhardt sorgt für das Ende der Hector-Serie

Yannick Gerhardt hat am Dienstagabend sein Debüt im Dress der deutschen Nationalmannschaft gegeben. Das ehemalige Eigengewächs des 1. FC Köln stand im Länderspiel gegen Italien (0:0) in der Startelf und beendete damit eine Serie seines ehemaligen Teamkollegen Jonas Hector.

Mailand – Als der Deutsche Fußball-Bund die Startformation für das Testspiel gegen Italien bekannt gab, war klar, dass für Jonas Hector eine Serie zu Ende gehen würde. In den letzten 24 Länderspielen der deutschen Nationalmannschaft hatte Hector nicht nur immer in der Anfangsformation gestanden, sondern war insgesamt auch auf die meisten Einsatzminuten aller Nationalspieler gekommen.

Hector die unumstrittene Nummer eins beim DFB

In 2016 lautete seine Bilanz am Ende: 15 von 16 Spiele bestritten, 15 Mal in der Startformation, Gesamtspielzeit: 1268 Minuten und damit mehr als jeder andere deutsche Nationalspieler in diesem Jahr. Überhaupt hatte Hector bis zum Spiel gegen Italien in nur zwei Länderspielen seiner DFB-Karriere nicht in der Startelf – in den ersten beiden Partien. Gegen Gibraltar am 14. November 2014 wurde er eingewechselt und feierte damals sein Debüt. Vier Tage später gegen Spanien kam er nicht zum Einsatz.

Fortan aber wollte Bundestrainer Joachim Löw nicht mehr auf den Kölner verzichten und brachte ihn immer von Beginn an. Bis Dienstagabend, als ausgerechnet Gerhardt diese Serie beendete. Der Ex-Kölner begann im 3-4-2-1-System im linken Mittelfeld, also auf der Position, die Hector sonst belegt hätte. Werden Gerhardt und Hector nun also Konkurrenten in der Nationalelf? In Wolfsburg kam Gerhardt bereits als Linksverteidiger zum Einsatz, ebenso bei der deutschen U21. Gut möglich also, dass mit ihm ein alter Bekannter an Hector heranrückt.


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