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"Mein Körper hat die 21 Punkte nicht verkraftet"

Peter Stöger hat sich rechtzeitig vor dem Spiel des 1. FC Köln gegen den FC Augsburg zurückgemeldet. Den Trainer der Geissböcke hatte Anfang der Woche ein grippaler Infekt erwischt. Nun ist er wieder fit und meldet sich mit einer Warnung zurück.

Köln – Nein, Sorgen habe er zu keiner Zeit gehabt, dass das Training ohne ihn ein Problem darstellen würde. „Ich habe die besten Trainer in meinem Team und habe sowieso ständig mit ihnen und Jörg Schmadtke telefoniert“, sagte Stöger nach seiner Rückkehr ans Geißbockheim.

Stöger warnt: Magerkost? „Dann fahren wir keine drei Punkte ein“

Schon beim Spiel in Frankfurt hatte Stöger einen Grippe-Anflug verspürt, die Symptome aber zunächst ignoriert. Nach dem Gladbach-Spiel hatte es ihn dann umgehauen. Montag bis Mittwoch musste er seine Profis sich selbst und Manfred Schmid überlassen. „Vielleicht waren die 21 Punkte zu viel für meinen Körper, dass er das nicht verkraftet hat“, witzelte der Österreicher, der die letzten Details für das Spiel gegen den FC Augsburg am Donnerstag begann mit seinen Spielern einzustudieren.

Dass der FCA mit Trainer Dirk Schuster kein leichter Gegner werden wird, dessen ist sich Stöger sicher. Der 50-Jährige ist mit dem Effzeh bislang noch ohne Sieg gegen die Fuggerstädter. Nun kommt ein angeschlagenes, aber defensivstarkes Team ins RheinEnergieStadion. „Wir gewinnen das Derby und sollen jetzt das Spiel gegen Augsburg als Magerkost nehmen? Wer uns kennt, weiß, dass wir jede Aufgabe gewissenhaft angehen“, machte Stöger deutlich. „Nur eine Sekunde daran zu denken, dass etwas einfach werden könnte, bedeutet mit ziemlicher Sicherheit, dass wir nicht unser Maximum abrufen werden und mit ziemlicher Sicherheit, dass wir nicht drei Punkte einfahren können.“ Das will er seinen Spielern vor der Partie am Samstag noch einmal eintrichtern.

Die Spitzenteams hinter uns werden noch in großen Schritten nach vorne eilen

Schließlich können die Geissböcke mit einem weiteren Dreier schon auf 24 Punkte stellen, es wäre ein überragender Wert nach dann über einem Drittel der Saison. „Wir haben etliche Punkte mehr als zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison, haben aber noch schwierige Aufgaben bis zur Winterpause“, sagte Stöger und gab die Marschrichtung für die letzten fünf Partien vor Weihnachten vor: „Unsere Aufgabe ist, den Schwung mitzunehmen, damit wir noch einige Punkte bis zum Winter holen.“ Denn obwohl Köln aktuell auf Rang vier liegt, weiß Stöger um die Länge der Saison – und um die Stärke der Konkurrenz, die hinter dem FC liegt. „Die Befürchtung ist relativ groß, dass die Spitzenteams hinter uns noch in großen Schritten nach vorne eilen werden.“ Ein Dreier gegen den FC Augsburg wäre da die Veredlung des Derbysieges.


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