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Modeste: "Ich lasse nie nach, weil ich nicht stagnieren will"

Die Deutsche Fußball-Liga hat Anthony Modeste und Mergim Mavraj in die bisherige Überraschungs-Elf der Bundesliga-Saison gewählt. Die beiden Spieler des 1. FC Köln gehören zu den Leistungsträgern beim Effzeh. Modeste verspricht, dass dies so bleibt.

Köln – Vier Spieler haben in dieser Saison noch keine Bundesliga-Minute verpasst beim 1. FC Köln: Mergim Mavraj, Frederik Sörensen, Jonas Hector und Marcel Risse. Zwei weitere Spieler standen darüber hinaus bislang in jedem Punktspiel in der Startelf: Kapitän Matthias Lehmann und Torjäger Anthony Modeste. Zählt man den nun verletzten Timo Horn dazu, bildeten diese sieben Spieler das bisherige Gerüst von Trainer Peter Stöger.

„Meine Reife“: Modeste erklärt sein Erfolgsgeheimnis

Mavraj und Modeste wurden nun für ihre konstant guten Leistungen mit der Berufung in die Überraschungs-Elf der Bundesliga belohnt. Über zehn Spieltage hielt der Albaner hinten den Laden bisher zusammen, der Franzose sorgte vorne für die Highlights. Ihr Trainer Peter Stöger versprach sich vor der Saison von ihnen einiges, besonders aufgrund ihrer Erfahrung in einem ansonsten jungen Team. Auf die Frage, was ihn aktuell so stark mache, antwortete Modeste deshalb wohl auch: „Meine Reife. Ich bin nun 28 Jahre alt und fühle mich ausgeglichen und souverän. Ich kann mittlerweile meine Leistungen besser einschätzen und analysieren.“

Der Franzose verriet, dass er sich inzwischen nach jeder Partie die vollen 90 Minuten noch einmal anschaue und sich dabei beobachte. „Was habe ich mit dem Ball gemacht und wie habe ich mich ohne den Ball bewegt? Ich arbeite hart an mir. Ich bin fest davon überzeugt, dass man irgendwann dafür belohnt wird.“ Bislang zahlte es sich aus. Elf Tore in zehn Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Und eines, davon ist Modeste überzeugt, wird dieses Jahr nicht passieren: eine Durststrecke über viele Spiele ohne Torerfolg. Der Franzose verspricht: „Ich lasse nie nach, weil ich nicht stagnieren will.“

Wir wollen unsere Fans noch glücklicher machen

Sogar ein kleines Privat-Duell liefert er sich mittlerweile mit einem guten Freund: mit Pierre-Emerick Aubameyang von Borussia Dortmund. Mit dem gabunischen Angreifer schreibt Modeste regelmäßig SMS. Inzwischen ist der Kampf um die Torjägerkrone in den Mittelpunkt ihrer Gespräche gerückt. „Ich habe ihm geschrieben, dass er ein bisschen hätte warten können damit, seine vier Treffer zu erzielen und mit mir gleichzuziehen“, scherzte Modeste. „Er hat mir sofort geantwortet, dass er keine Zeit verlieren wollte.“ Beide Stürmer führen die Torjägerliste mit elf Treffern an.

Am liebsten will Modeste nun schon am Samstag wieder treffen, gegen Borussia Mönchengladbach. Im Vorjahr schoss der Franzose den Effzeh im Hinspiel zum 1:0-Derbysieg, allerdings daheim. Nun müssen die Geissböcke zunächst auswärts antreten. „Ein Derby ist besonders wichtig. Wir wollen unsere Fans noch glücklicher machen“, sagte Modeste.


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