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Auch Modeste angeschlagen – Auswechslung war geplant

Der 1. FC Köln wird gebeutelt von einer Verletzung nach der nächsten. Am Samstag bei 1899 Hoffenheim hätte es beinahe gleich zwei weitere Ausfälle gegeben. Während Marcel Risse am Boden lag und behandelt wurde, stand auch Anthony Modeste kurz vor einer Auswechslung.

Sinsheim/Köln – Es war ein Bild, das jedem FC-Fan das Herz in die Hose rutschen ließ: Marcel Risse lag an der Eckfahne am Boden, schmerzverzerrt, schon in dem Bewusstsein, dass etwas gar nicht gut war. Später folgte mit der Diagnose Kreuzbandriss die Gewissheit (mehr dazu hier).

Stöger wollte Modeste eigentlich auswechseln

Doch parallel zu Risse lag auch Anthony Modeste am Boden. Ein Betreuer eilte zu ihm, behandelte den Franzosen am rechten Knie. Modeste hatte zuvor eine Großchance vergeben und war dabei mit den Stollen seines Schuhs unglücklich im Rasen hängen geblieben. Der 28-Jährige hatte Schmerzen, er humpelte, konnte kaum mehr einen Sprint anziehen. Dann die Behandlung.

„Wir haben überlegt ihn runterzunehmen“, gestand Trainer Peter Stöger hinterher. Doch Modeste biss auf die Zähne. „Er wollte das nicht“, bestätigte Stöger. „Und dann haben wir gesagt: Wir gehen volles Risiko.“ Das Trainerteam ließ Modeste auf dem Platz, brachte erst Hartel für Risse und später Rudnevs sowie Guirassy für Özcan und Zoller. Modeste spielte durch, doch so recht kam er an dem Tag nicht mehr in die Gänge.

Übertriebener Ehrgeiz gegen die Ex-Kollegen?

Nun hoffen sie beim Effzeh, dass Modeste gegen seinen Ex-Klub nicht von übertriebenem Ehrgeiz gesteuert war und deswegen die Warnsignale seines Körpers überhört hatte. Der Franzose wird sich noch einmal untersuchen lassen. Am Montag wird dann klar sein, ob alles nur halb so wild war oder ob er sich doch besser hätte auswechseln lassen.


Alles zum 0:4 des 1. FC Köln in Hoffenheim:


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