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Kesslers eigener Ärger und kollektiver Schiri-Frust


Der 1. FC Köln muss sich beim SV Werder Bremen mit einem 1:1 (1:1) begnügen. Der Treffer von Artjoms Rudnevs reicht nicht, um im Weserstadion drei Punkte einzufahren. Das liegt einerseits an Serge Gnabry, der Thomas Kessler ein faules Ei ins Netz legt. Und an Schiedsrichter Wolfgang Stark, der dem Effzeh in der Schlussminute einen Foulelfmeter verwehrt. Die Stimmen zum Spiel.

Mergim Mavraj: „Es wäre heute mehr drin gewesen. Wie wir unsere Konter ausgespielt haben, war nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. In der ersten Hälfte hatten wie viele Balleroberungen, viel Raum. Das haben wir nicht gut ausgespielt. Es war ein Kampfspiel, wir waren sehr kompakt und mannschaftlich geschlossen. Wir hätten den Sieg verdient gehabt, denn an und für sich war es eine gute Leistung.“

Wir hätten wohl drei Punkte mitgenommen, wenn ich den Ball gehalten hätte

Thomas Kessler: „Wir laufen auf der Felge, haben aber trotzdem eine gute Leistung gezeigt. Das sollten wir mitnehmen für das Derby. Wir punkten in einer nicht einfachen Situation weiter, deswegen sind wir weiter voll im Soll. Jetzt werden wir regenerieren und wollen gegen Leverkusen noch einmal einen packenden Fight liefern.“

…zum Gegentor: „Es war ein schwieriger Ball, aber er war sicher nicht unhaltbar. Das ist sehr ärgerlich, denn wenn man sich das Spiel anschaut, hätten wir wohl drei Punkte mitgenommen, wenn ich den Ball gehalten hätte.“

Marco Höger: „Wir haben heute sehr dominant gespielt, haben Bremen in der ersten Hälfte kaum zur Entfaltung kommen lassen. Bremen kam dann aus dem Nichts zum Ausgleich. Aber wir haben über die gesamte Spielzeit gesehen ein gutes Auswärtsspiel gemacht und können uns nichts vorwerfen.“

…zu der Elfmeterszene: „Ich glaube, im Fernsehen kann man es gut sehen. Es war ein klarer Elfmeter, ich treffe den Ball und werde dann am Fuß getroffen. Ich bin jetzt der Dumme, weil ich die fünfte Gelbe bekommen habe für eine Lappalie.“

Ich erwarte von einem Schiedsrichter, dass er die Situation richtig bewertet

Jörg Schmadtke: „Es ist schon witzig, dass wir keinen Elfmeter bekommen, unser Spieler aber mit der fünften Gelben Karte rausgeht. Das ist das Sahnehäubchen. Diese Situation war nicht unübersichtlich, nicht verdeckt, es war nicht hektisch, es waren nur zwei Spieler involviert, das war nicht in einem hohen Tempo, da erwarte ich von einem Schiedsrichter, dass er die Situation richtig bewertet.“


Alles zum 1:1 des Effzeh in Bremen


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