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Köln bleibt die Nummer eins am Rhein – Aranguiz gesperrt

Der 1. FC Köln geht mindestens als Tabellen-Siebter in die Winterpause. Dies ist vor dem abschließenden 16. Bundesliga-Spieltag klar. Bayer Leverkusen verlor gegen den FC Ingolstadt 04 in der heimischen BayArena mit 1:2 und kann damit den Effzeh nicht mehr einholen. So bleiben die Geissböcke zum Jahresende die Nummer eins am Rhein.

Köln – Frust pur beim nächsten Gegner des 1. FC Köln vor dem Derby am Mittwochabend im RheinEnergieStadion: Bayer Leverkusen hadert mit sich und der Fußballwelt. Mit 1:2 verlor die Werkself gegen den Abstiegskandidaten aus Ingolstadt. Charles Aranguiz sah zu allem Überfluss noch die Gelb-Rote Karte.

Fan-Plakat: „Keine Ausreden – holt den Derbysieg!“

„Es war ein brutal schlechtes Spiel. So kann es einfach nicht weitergehen“, schimpfte Innenverteidiger Jonathan Tah nach dem Spiel am „Sky“-Mikrofon. Mit einem gellenden Pfeifkonzert hatten die Bayer-Anhänger ihre Mannschaft bereits in die Halbzeitpause begleitet. Zum Spielende gab es nur noch Häme von den Rängen. Und das Plakat: „Keine Ausreden – holt den Derbysieg!“

Mit einer Leistung wie der gegen den FCI dürfte es in Köln aber schwer werden. Bayer zeigte sich gegen das Gegenpressing der Ingolstädter ohne Mittel und hätte – Unterzahl hin oder her – deutlich höher verlieren können. Aranguiz hatte in der 49. Minute nach einem Rempler die Gelb-Rote Karte gesehen und wird der Elf von Roger Schmidt gegen den Effzeh fehlen.

Das ist nicht unser Spiel

Rudi Völler zeigte sich nach der Partie angefressen und forderte auch von Trainer Schmidt ein Umdenken. „Wir wissen, dass wir mit Roger Schmidt einen sehr, sehr guten Trainer haben, der aber natürlich auch seine Art wiederfinden muss“, sagte der Sportchef. „Dieses Aggressive, für das er letzte Saison noch kritisiert wurde, davon sind wir im Moment total weg. Das ist nicht unser Spiel.“

Ob der 1. FC Köln diese schwere Phase der Werkself am Mittwoch ausnutzen kann? Es wäre das Sahnehäubchen auf eine starke Hinserie der Geissböcke. Vier Punkte Vorsprung (24 zu 20) hat der Effzeh aktuell und könnte mit einem weiteren Dreier sogar noch in die internationalen Ränge springen. Sicher hat der Effzeh aber Platz sieben – und damit den Rheinischen Meistertitel. Denn der FC wird definitiv vor Bayer 04 und Gladbach in die Winterpause gehen. Wenn es am Mittwoch dann noch zum zweiten Derbysieg der Hinrunde reichen würde, es würde das kölsche Weihnachtsfest perfekt machen.


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2 Kommentare
  1. Nick
    Nick says:

    Ich hab ja nicht gewagt darüber nachzudenken, aber durch die Niederlage gegen Ingolstadt, bietet sich jetzt tatsächlich die Möglichkeit mit einem 7 Punkte-Polster-Vorsprung auf den direkten Verfolger in die Winterpause zu gehen, dass wäre schon ein Riesenschritt…mal sehen ob das „auf der Felge“ hinhaut…das wäre mega!!!

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