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Neuzugänge im Check: Marco Höger ragt heraus


5. Sehrou Guirassy

Sebastian Rode versucht Sehrou Guirassy zu stoppen. (Foto: MV)

Sebastian Rode versucht Sehrou Guirassy zu stoppen. (Foto: MV)

Was den französischen Stürmer angeht, ist eine Bewertung angesichts seiner bisherigen Spielanteile noch nicht möglich. Der Stürmer, der im Sommer für gut 3,5 Millionen aus Lille in die Domstadt wechselte, brachte es bisher lediglich auf fünf Kurzeinsätze bei den Profis. Das lag vor allem an der Knieverletzung, mit der der 20-Jährige zum FC wechselte.

Am vierten Spieltag schaffte es Guirassy erstmals in den Profi-Kader, wenige Tage später wurde er für seine Schuftereien mit seinem Bundesliga-Debüt belohnt. Doch außer vier weiteren Joker-Einsätzen war vom Franzosen noch nicht viel zu sehen. Erst in der Rückrunde wird sich zeigen, ob der 20-Jährige die Millionen-Ablöse rechtfertigen kann.

Note: keine Bewertung

Das GBK-Fazit zu den Neuzugängen:

Insgesamt scheint der Plan der Verantwortlichen mit den Neuzugängen aufzugehen. Marco Höger hat den zum VfL Wolfsburg gewechselten Yannick Gerhardt ersetzen können, teilweise sogar vergessen gemacht. Der Mittelfeld-Motor sorgt beim Effzeh für Stabilität im Mittelfeld und bildete zunächst mit Matthias Lehmann und später mit Jonas Hector auf der Doppel-Sechs ein hervorragendes Duo, dem die Zukunft beim FC gehören dürfte.

Mit Rausch und Rudnevs stehen Peter Stöger nun zwei typische Kaderspieler zur Verfügung. Auch, wenn beide noch nicht vollkommen überzeugen konnten – sie sorgen für deutlich höhere taktische Flexibilität. Rausch ermöglicht zudem den wichtigen Schachzug, Jonas Hector ins Zentrum ziehen zu können. Rudnevs dagegen, ein gänzlich anderer Stürmer-Typ als Anthony Modeste, ergänzt den Sturm um den spielstarken Yuya Osako und macht es Simon Zoller immer schwerer, im Zentrum Einsatzzeit zu bekommen. Dies dürfte sich noch einmal verstärken, sollte Sehrou Guirassy die erhofften Qualitäten zeigen.

Guirassy und Sven Müller sollen beim FC langsam aufgebaut werden. Die beiden Youngsters kamen zwar schon zu Einsätzen, doch ihnen soll die Zukunft gehören. Insbesondere in Guirassy setzt man große Hoffnungen. Der Franzose wechselte verletzt in die Domstadt. Ein neues Land, ein neuer Klub, eine neue Sprache. Zudem hatte der 20-Jährige keine Sommer-Vorbereitung. In der Rückrunde kann sich Guirassy weiter an die Bundesliga gewöhnen.


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