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"Längerwierige Geschichte": Wie lange fehlt Horn noch?


So langsam aber sicher entspannt sich die Verletztenlage beim 1. FC Köln. Bis auf Marcel Risse, für den nach seinem Kreuzbandriss die Saison gelaufen ist, werden alle Feldspieler im Laufe des Januars zurück im Mannschaftstraining erwartet. Bei Torhüter Timo Horn dagegen wird es noch länger dauern.

Köln – Es war die Länderspiel-Pause in der zweiten November-Woche 2016, als Timo Horn beim Training merkte: Das Knie hat’s erwischt. Eine Meniskus-Verletzung, die operativ behandelt werden musste. Bis Jahresende musste Horn an Krücken gehen.

Nach sechs Wochen an Krücken fehlt da einiges

Über sechs Wochen an Krücken – diese Zeit hat Spuren hinterlassen bei Kölns Nummer eins. Der 23-Jährige sitzt im neuen Jahr täglich auf dem Ergometer und macht Stabilisationsübungen. Er hat eine Menge aufzuholen. „Er muss die Beinmuskulatur wieder aufbauen“, sagte Torwarttrainer Alexander Bade, der im engen Austausch mit den Physiotherapeuten und Ärzten steht, dem GEISSBLOG.KOELN. „Nach sechs Wochen an Krücken fehlt da einiges.“

Alexander Bade und Peter Stöger. (Foto: GBK)

Alexander Bade und Peter Stöger. (Foto: GBK)

Bades mit einem Schmunzeln beigefügte Bemerkung, Horn müsse „quasi wieder laufen lernen“, zeigt: Es wird noch viele Wochen dauern, ehe Horn auch nur in die Nähe des Mannschaftstrainings kommen wird. „Er liegt absolut im Zeitplan, aber es ist halt eine längerwierige Geschichte“, sagte Bade. Der Torhüter muss behutsam wieder aufgebaut werden, um die nötige Stabilität und Sprungkraft zurückzuerlangen, die er für sein Spiel benötigt.

Fällt Horn bis in den März hinein aus?

Seinen letzten Einsatz bestritt Horn bei der 0:1-Auswärtsniederlage bei Eintracht Frankfurt am 10. Spieltag. Das Rückspiel findet am 4. April in Müngersdorf statt. Bis dahin will Horn wieder mit von der Partie sein. Doch weil die erste Länderspiel-Pause und damit die erste Unterbrechung der Liga erst Ende März nach dem 25. Spieltag gegen Hertha BSC erfolgen wird, geht es bis dahin Woche für Woche Schlag auf Schlag.

Sicher ist, dass Horn das DFB-Pokal-Achtelfinale beim HSV (7. Februar) verpassen wird. Wahrscheinlich ist, dass der 23-Jährige im Februar nicht mehr zum Einsatz kommen wird und damit die ersten sechs Ligaspiele des Jahres verpassen würde, in denen weiterhin Thomas Kessler im Tor stünde. Im März wird es dann eine Frage der Muskulatur und der Stabilität des Knies sein. Mit dem Wiederaufbau hat Horn nun begonnen.


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