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Overath kündigt Rückkehr an: Schon Samstag im Stadion?

Wolfgang Overath und Werner Spinner haben sich zu einer weiteren Aussprache getroffen. Der ehemalige und der amtierende Präsident des 1. FC Köln haben offenbar die Vergangenheit ad acta gelegt. Schon am Samstag könnte Overath erstmals seit November 2011 wieder im RheinEnergieStadion auf seinem Platz sitzen.

Köln – Es scheint geschafft: Der Effzeh und sein Spieleridol Overath haben sich ausgesöhnt. Alle „kritischen Punkte“ seien besprochen und geklärt, gab der Klub am Montag bekannt. Overath und Spinner hätten sich erneut getroffen und sich versöhnt.

Wenn ich es schaffe, bin ich gegen Wolfsburg dabei

„Nach dieser Aussprache bin ich froh, wieder mit einem guten Gefühl ins Stadion gehen und die Spiele ansehen zu können“, erklärte Overath, der seit seinem Rücktritt als FC-Präsident im November 2011 nie wieder zu einem Heimspiel seiner Geissböcke gekommen war. Nun scheint die Zeit reif für die Rückkehr. „Ich werde wieder zu den Heimspielen gehen“, erklärte Overath und sagte mit Blick auf das Duell des Effzeh gegen den VfL Wolfsburg am Samstag: „Wenn ich es schaffe, bin ich gegen Wolfsburg dabei. Darauf freue ich mich. Und dann sitze ich auf meinem Platz und zittere mit. Wir machen da keinen großen Bahnhof draus.“

Präsident Spinner zeigte sich erleichtert, nachdem in den letzten Monaten immer wieder über die Probleme zwischen den beiden FC-Präsidenten diskutiert worden war. „Wir haben viel über den aktuellen FC und die Zukunft gesprochen, nicht nur über die Vergangenheit. Wichtig war uns, dass wir gemeinsam nach vorne blicken. Wolfgang ist wieder ein selbstverständlicher Teil der FC-Familie.“

Der GEISSBLOG.KOELN meint: Gut, dass sich beide Seiten angenähert und verständigt haben. In einigen Bereichen werden sie wahrscheinlich immer unterschiedlicher Auffassung bleiben – vor allem über den genauen Zustand des Effzeh nach Overaths Rücktritt, den der Ex-Präsident offenbar einfach nicht wahr haben will. Doch zum Wohle des Klubs und seiner zukünftigen Geschichte ist es gut, diese Fehde trotzdem zu beenden und das Idol, das Wolfgang Overath durch seine prägende Zeit als Spieler verdientermaßen ist, unabhängig seiner Zeit als Präsident wieder in die FC-Mitte zu holen.

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17 Kommentare
  1. Peter Hoffmann
    Peter Hoffmann says:

    Wolfgang Overall gehört zum 1 FC Köln,genau wie Lukas Podolski und beide müssen wieder ins Boot geholt werden!Wer viel macht,der macht auch fehler.Aber beide haben und machen immer noch viel für den Verein!lm Moment läuft auch nicht alles bestens,die Mannschaft könnte locker auf dem 3 Platz stehen mehr will ich da aber nichts sagen

    • Lafayette
      Lafayette says:

      Auf der anderen Seite kann man viel machen und dabei wenig Fehler machen….

      Die Ära unter Overath und Konsorten ist abgeschlossen. Die haben dem Verein mehr geschadet als das die ihm Nutzen gebracht hätten – die Zeiten unter Overath & Co. sehnt sich kein vernünftiger FCfan zurück. Datt is`vorbei! Nicht umsonst steht der Verein im Rahmen seiner Möglichkeiten jetzt in der Top10 der Liga. Mit einem bodenständigen und vernünftigen Sportmanagement.

      Genau der krasse Gegensatz zu Overath und seinen Heinzelmännchen.

      Immer schön locker bleiben…

    • Nick
      Nick says:

      „Die Mannschaft könnte locker auf dem 3 Platz stehen…“…klar mit Overath als Präsident, aber ohne ihn? Zu dumm, dass er uns die Brocken vor die Füße geschmissen hat, sonst hätten wir mit ihm 2015 das Double geholt, wenn nicht schon 2014 oder früher…

  2. martin gerlach
    martin gerlach says:

    Mal ganz im Ernst, Overath, egal was für Verdienste für den Verein, er hat den FC gegen die Wand gefahren und macht jetzt auf Unschuld.Das geht mal gar nicht, er sollte sich bei Werner Spinner für einige Aussagen, die er getätigt hat entschuldigen.Er kann gerne ins Stadion gehen, niemand hält ihn davon ab aber hier auf bockig machen und Gespräche führen wollen, dass ist ein Witz.Er soll auf seinen Platz und sich den NEUEN FC anschauen, mit dem ER und seine Lederjacken Gang überhaupt nichts mehr zu tun haben….Gott sei Dank.
    Poldi gehört zum FC auch wenn er nicht mehr im RES auflaufen wird, seine Verdienste sind unumstritten, gerne als U19 Trainer oder als Co vom Pat später, wäre ne sehr coole Geschichte

    • Tim
      Tim says:

      Poldi hier, Poldi da. Ist doch auch den Verlockungen des großen Geldes erlegen.
      Wenn Poldi so gerneeeeeeeeeeee wieder für Köln spielen will, dann soll er doch ein Jahr auf sein Gehalt verzichten. Grins. Ich muss mich schon Wundern das es hier einige Eingeweihte gibt ,die genau die Gespräche zwischen O und S kennen.

    • Hans
      Hans says:

      @Volker……Scheinbar gehörst Du dazu. Was hat er denn verbrochen? Hat er Steuer hinterzogen? Hat er Koks genommen? Oder war es in deinen Augen ein Verbrechen als Präsident für Köln tätig zu sein. Warum Vergisst man was der Mann alles für seinen FC getan hat. Hätte in seiner Zeit als Fußballer überall in der Welt spielen können. Bestimmt für das dreifache was er in Köln bekam. Wie hat Köln gejubelt als er Präsident wurde. Was ist denn mit seinen Mitstreitern passiert ? Nicht der Präsident ,wenn behaupt , hat hier die Spielerkäufe getätigt. Für mich bleibt der Overath ein super Fußballer , und ein ganz feiner Kerl ,der sich nie verbiegen hat lassen. Willkommen Wolgang

  3. Dirk
    Dirk says:

    Warum ist mir das eigentlich so sch*ßegal, ob Overath auf der Tribüne sitzt oder nicht.
    Aber eins kann ich versprechen, sollte er sich trotz seiner Selbstherrlichkeit und dem für mich nervenden „Buckeln“ verschiedener Würdenträger, wieder auf der Tribüne niederlassen…… ich gehe trotzdem ins Stadion…

  4. Alex
    Alex says:

    Man kann Overath, vor allem seine Zeit als Praesident, einschaetzen wie man moechte. Aber gerade als FC-Fan sollte man sich dem alten koelschen Spruch berufen: „Watt fott es, es fott“ und „Man muss och joenne koenne“.
    In diesem Sinne, schoen, dass der FC-Fan und alter, verdienter Spieler Overath und „sein“ alter Verein sich ausgesoehnt haben.
    Wer ihn jetzt ausbuhen oder pfeifen will, sollte sich ueberlegen, dass er damit zeigt, dass er nicht vergeben kann. Die alten Zeiten sind vorbei, der FC von 2017 ist mit dem von 2011 (Gott sei Dank!) nicht zu vergleichen. Wenn ein alter Spieler jezt mal wieder seinen Verein spielen sehen will, sollten die Fans die Groesse haben (und zeigen), ihm dies auch zu goennen.

  5. Ernst
    Ernst says:

    Was mich an der Geschichte stört ist diese Anbiederei unseres Vorstands. Dass Overath Mist gebaut hat wird verklärt. Ich will zwar auch nicht dass unser Vorstand mit Overath so umeht wie Overath selbst mit seinem Vorgänger Caspers, aber diese Anbiederei ist unerträglich.

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