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Transferplanung: "Ergebnisse spielen keine Rolle"

Der 1. FC Köln treibt seine Planungen in Sachen Wintertransfers weiter voran. Sportchef Jörg Schmadtke bleiben noch zehn Tage, um einen neuen Innenverteidiger für den abgewanderten Mergim Mavraj vorzustellen. Dabei spielen die ersten beiden Bundesliga-Partien des neuen Jahres keine Rolle.

Köln – Nein, er wisse nicht, wie die Partie in Mainz ausgehe, sagte Jörg Schmadtke, als der GEISSBLOG.KOELN den Sportchef am Sonntagmittag erreichte. Der 17. Spieltag beim FSV und der 18. Spieltag und Rückrundenauftakt in Darmstadt liegen vor den Geissböcken. Zwei Aufgaben im Januar, die richtungsweisend sein könnten für die kommenden Monate.

Dürfen uns nicht von Emotionen leiten lassen

Sollten die Kölner punkten und an den europäischen Plätzen weiter schnuppern, stünden dem Effzeh aufregende Monate bevor, in denen erstmals seit 25 Jahren die Qualifikation für Europa gelingen könnte. Verlören die Geissböcke allerdings den Anschluss nach oben, läge Köln zwar weiterhin auf Kurs für eine erfolgreiche Saison, der große Traum Europa könnte aber schon in weite Ferne rücken.

Das wissen die Verantwortlichen der Geissböcke. Davon leiten lassen wollen sie sich aber nicht, vor allem nicht Schmadtke, der noch zehn Tage Zeit für Neuzugänge im Winter hat. „Die Ergebnisse spielen in unseren Transferplanungen keine Rolle“, sagte Schmadtke mit Blick auf die Januar-Partien gegen Mainz und Darmstadt. „Wir dürfen uns nicht von Emotionen leiten lassen. Wenn es Bedarf gibt, dann müssen wir diesen nüchtern bewerten.“

Touré aus Nantes spielt keine Rolle

Ob dieser Bedarf wirklich herrscht, lässt der Sportchef weiter offen. Doch ein Gerücht erstickte der 52-Jährige direkt im Keim. Aus Frankreich war zu hören, der FC sei an Abdoulaye Touré vom FC Nantes interessiert. Das berichtete die „L’Equipe“. Doch Schmadtke wischte den Namen des defensiven Mittelfeldspielers, der auch in der Innenverteidigung spielen kann, umgehend vom Tisch. „Ich kenne den Spieler, aber er spielt in unseren Planungen keine Rolle“, machte Schmadtke deutlich.


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1 Antwort
  1. Gregor
    Gregor says:

    Wenn kein finanzierbarer Innenverteidiger auf dem Markt ist, kann man halt nix machen. Aber mit drei Innenverteidigern ist Stöger natürlich unter Umständen sehr eingeschränkt. Verletzung, Formtief, Sperre … und hoffentlich handeln sich Sörensen und Heintz nicht in Darmstadt die 5. Gelbe ein.

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