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Punkteteilung! Kessler rettet und Bittencourt vergibt

Der 1. FC Köln hat sich mit einem 0:0 beim 1. FSV Mainz 05 im neuen Bundesliga-Jahr zurückgemeldet. Das torlose Unentschieden beschloss die Hinrunde, die der Effzeh mit 26 Punkte beendete. In der Schlussminute hätten es gar noch drei Punkte werden können.

Mainz – Christian Clemens mit der doppelten Rückkehr, wieder im FC-Dress und gleich beim Ex-Klub Mainz zu Gast. Dominic Maroh und Leonardo Bittencourt nach ihren langen Verletzungen mit den Comebacks für den Effzeh. Doch ohne Matthias Lehmann, der einen gesundheitlichen Rückschlag hinnehmen musste. So reisten die Kölner nach Mainz.

Moment des Spiels

In der 90. Minute ging die Hinrunde der Bundesliga vorüber. Leonardo Bittencourt hätte mit einem genialen Moment noch für das Highlight des Tages sorgen können. Doch nach artistischer Vorlage von Anthony Modeste legte der Rückkehrer in seinem ersten Spiel nach drei Monaten die Kugel am Mainzer Tor vorbei. Danach war Schluss.

Das Spiel in zwei Akten

Köln und Mainz, zwei Teams auf Augenhöhe, zwei Teams mit Lust an offensivem Fußball, zeigten von der ersten Minute an, dass sie gut aus der Winterpause kommen wollten. Christian Clemens bekam direkt in der ersten Minute die Chance sich zu zeigen. Doch seine Flanke fand Modeste nicht. Thomas Kessler auf der Gegenseite musste sich bei Fernschüssen auszeichnen. Levan Öztunali und Jairo Sampeiro prüften den FC-Keeper mit scharfen Geschossen. Und als Danny Latza aus 20 Metern den Ball nur Zentimeter vorbei legte, wäre eine Mainzer Führung nicht unverdient gewesen. Dagegen konnten die Kölner zunächst keine Großchancen verzeichnen. Trotz guter Ansätze dauerte es bis zur 45. Minute, ehe Modeste einen Kopfball über den Kasten setzte.

Die zweite Hälfte begann mit gleich mehreren Chancen. Kopfballungeheuer Pablo de Blasis (1,66m) erzielte nach einer Ecke fast das 0:1, doch Kessler parierte ebenso stark wie zwei Minuten später gegen den enteilten Yoshinori Muto. Modeste dagegen kam erneut an eine Rausch-Flanke nicht heran, es fehlten Zentimeter zur vermeintlichen Kölner Führung. Was dann folgte, war nur noch wenig für Fußball-Feinschmecker. Es fehlte Präzision im Spiel beider Mannschaften, genauso wie das letzte Risiko, den Sieg erzwingen zu wollen. Auf Kölner Seite dauerte es bis zur 83. Minute, ehe Yuya Osako nach einer geschmeidigen Bewegung auf links frei zum Schuss kam, doch Lössl parierte. Bittencourt hätte das Spiel noch entscheiden können, doch auch er hatte kein Glück.

Fazit

Das torlose Remis war für den Effzeh glücklicher als für Mainz. Doch beide Mannschaften fehlte einiges zu ihrer Topform, sodass die Punkteteilung durchaus gerecht war. Köln kann sich mit 26 Punkten über eine erfolgreiche Hinrunde freuen. Alleine, die Mainzer wären an diesem Tag schlagbar gewesen. Doch abgesehen von anständiger Organisation in der Defensive hatten die Geissböcke an diesem Tag in Mainz nicht viel zu bieten.

So spielte der Effzeh

Kessler – Sörensen, Maroh, Heintz – Olkowski, Höger, Hector, Rausch – Clemens (74. Bittencourt), Osako – Modeste

Tore

keine


Alles zum Unentschieden in Mainz


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4 Kommentare
  1. Nick
    Nick says:

    Einfach zu selten aufs Tor geschossen, ansonsten gute Leistung der Defensive, Rausch endlich mal kein wandelndes Risiko, aber nach vorne wars dann einfach zu wenig – unentschieden geht in Ordnung.

    Hätte mir noch Rudnevs für Osako in den letzten 20min gewünscht…

  2. Dirk
    Dirk says:

    Das Problem können die gelben Karten werden. Heintz und Sörensen beide mit vier Karten. Bekommen beide im nächsten Spiel je eine Karte, bleibt nur ein bundesligatauglicher Innenverteidiger übrig. Ist das ein Grund noch einmal über eine Verpflichtung nachzudenken?

  3. Kuba
    Kuba says:

    Mal ehrlich , warum wechselt der Stöger wiederholt nur einen Spieler ein. Wenn ich nach Europa will muss ich auch mal Risiko gehen. Sind unsere Ersatzspieler so schlecht ? Mag ein lieber netter Trainer sein, doch für die BL zu lieb. Mit Beton anrühren um die 40 Punkte im Sack zu haben trete ich auf der Stelle. Osaka, Rausch kann man nicht ersetzten? Man hat Schmathke doch angemerkt das er mit dieser Vorstellung nicht einverstanden war.

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