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Clemens noch nicht voll da: "Es fehlt noch die Puste"

Christian Clemens ist nun auch offiziell wieder beim 1. FC Köln angekommen. Mit seinem ersten Pflichtspiel seit dreieinhalb Jahren für die Geissböcke begann am Sonntag seine zweite Karriere beim Effzeh. In Mainz blieb Clemens allerdings blass.

Mainz – In der ersten Minute hätte Christian Clemens bereits für ein Highlight sorgen können. Pawel Olkowski hatte den Ball im Mittelfeld erobert, Clemens bis auf die Grundlinie geschickt, doch dessen Flanke fand Anthony Modeste in der Mitte nicht.

Es hat noch einiges gefehlt – ich kann noch einiges besser

Es war eine bezeichnende Szene für das erste Spiel des Rechtsaußen nach seiner Rückkehr nach Köln. Von Beginn an aufgeboten, sollte er zusammen mit Yuya Osako hinter Modeste für Bewegung sorgen. Alleine ins Spiel fand er kaum. Ein Freistoß auf den Japaner, ein abgeblockter Schuss, dazu getretene Ecken und einige gute Läufe, mehr sollte es noch nicht sein in seinem ersten Einsatz. Nach 73 Minuten kam Leonardo Bittencourt für Clemens.

„Es war für mich wichtig, hier nicht zu verlieren, genauso wie für die Mannschaft“, sagte Clemens nach der Partie und gestand: „Für 90 Minuten fehlt mir noch etwas die Puste, ich war ja drei Monate raus.“ Seit Anfang Oktober hatte er wegen einer Sehnenreizung pausiert. „Es hat noch einiges gefehlt“, zeigte sich Clemens deshalb auch selbstkritisch. „Ich kann noch einiges besser. Aber es war ein gutes Gefühl, wieder auf dem Platz zu stehen.“

Verhilft Clemens in Darmstadt zum ersten FC-Sieg seit November?

Nun hat der 25-Jährige eine Woche Zeit, weiter am Zusammenspiel mit seinen Mitspielern zu arbeiten. Trainer Peter Stöger sah einen bemühten, aber nicht immer glücklichen Neuzugang. Aber: „Von der Spielidee war es mit ihm so, als ob er schon immer hier gewesen wäre.“ Nun müssen Gefühl, Idee und die Realität auf dem Platz noch zusammenwachsen, damit in Darmstadt der erste FC-Sieg seit sechs Spielen gelingt.


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