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Der emotionale Ausbruch des Neven Subotic

Im Mittelpunkt steht in Dortmund aber Neven Subotic: Er kehrt erstmals seit seiner Leihe zum FC nach Dortmund zurück und wird von den heimischen Fans frenetisch gefeiert. (Foto: MV)


Es war einer der Momente der Bundesliga-Saison 2016/17. Das Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln war gerade torlos zu Ende gegangen, da schritt Neven Subotic in Richtung Südtribüne. Was dann folgte, waren Emotionen pur. (Die Bilder zum Subotic-Empfang findet Ihr in der Galerie!)

Dortmund – Der Spieler der Gastmannschaft mit dem roten Trikot und der Nummer zwei auf dem Rücken stand vor der Gelben Wand, vor 24.454 in Schwarz-Gelb gekleideten Zuschauern auf der größten Einzeltribüne der Bundesliga. Diese Fans feierten ihn, ließen ihn hochleben, riefen seinen Namen. Und Neven Subotic machte mit.

Subotic in einer Reihe mit Dede und Jürgen Klopp

Er winkte, machte mit den Fans die Welle, klatschte, verbeugte sich. Der Serbe, der neun Jahre für den BVB gespielt hatte, ehe er im Winter zum 1. FC Köln verliehen wurde, durfte einen der emotionalsten Momente seiner Karriere genießen. „Das erlebt man fast nie im Leben, auch nicht als Fußballer. Die einzigen, an die ich mich erinnere, die ähnlich empfangen worden sind bei ihrer Rückkehr, waren Dede und Jürgen Klopp“, sagte Subotic später. „Dass ich mich dazu zählen darf, ist ein ganz großes Glück, das ich zu den schönsten Momenten meines Lebens zähle. Danke, dass die Fans mir dieses Erlebnis geschenkt haben.“

In den 90 Minuten zuvor hatte Subotic gegen seinen Ex-Klub nach schwierigen Anfangsminuten eine gute Leistung gezeigt und dafür gesorgt, dass Köln mit dem 0:0 einen wichtigen Zähler mitgenommen hatte. Doch das Sportliche rückte nach dem Schlusspfiff in den Hintergrund. Erst mit der Südtribüne und dann auch mit den Fans des 1. FC Köln im Gästeblock feierte Subotic seine Rückkehr in das Stadion, in dem er zweimal Deutscher Meister geworden war und mit dessen Klub er auch den DFB-Pokal gewann und im Champions-League-Finale stand.

Ein Emotionsausbruch aus tiefstem Herzen

Dass er sich von den Erlebnissen hatte mitreißen lassen, genoss Subotic auch noch, als er in den Katakomben verschwunden war. „Das war ein Emotionsausbruch aus tiefstem Herzen, durch den man gar nicht realisiert, was man gerade macht und es einfach passieren lässt“, beschrieb Subotic die Minuten nach dem Spiel. Seine aktuellen und ehemaligen Mitspieler gönnten es ihm von Herzen, und so wurde die Rückkehr nach Dortmund für den 28-Jährigen zu einem Highlight der Saison.


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