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Nach Tor gegen 1899: Leos Flügel fliegen wieder

Hinter Leonardo Bittencourt liegt eine Saison des Leidens. Drei langwierige Verletzungen sorgten dafür, dass der Flügelflitzer des 1. FC Köln die meisten Spiele nur von der Tribüne aus sehen konnte. Mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 gegen Hoffenheim soll die Leidenszeit nun vorbei sein. 

Köln – Es lief die 58. Spielminute im RheinEnergieStadion, als Jonas Hector in der Mitte Leonardo Bittencourt bediente und dieser zur 1:0-Führung gegen Hoffenheim einschob. Für Bittencourt, der seinen zweiten Saisontreffer erzielte, gab es kein Halten mehr. Mit seinem Schmetterlingsjubel lief er über den Platz in die Arme von FC-Physiotherapeut Klaus Maierstein. Ein besonderer Dank an den Physio, der dem Flügelflitzer bei seiner Reihe an Verletzungen immer unterstützend zur Seite gestanden und ihn immer wieder fit gemacht hatte.

Zweimal Oberschenkel, einmal Sprunggelenk

Auf eine Oberschenkelverletzung, die sich Bittencourt am dritten Spieltag gegen den SC Freiburg zugezogen hatte, folgte eine Verletzung am Sprunggelenk, die den Deutsch-Brasilianer für acht Spiele bis in die Rückrunde außer Gefecht setzte. Nachdem sich Leo in die Startelf zurückgekämpft hatte, der nächste Schock: Ein Sehnenanriss zwang ihn zum erneuten Zuschauen.

Gegen die Kraichgauer stand Bittencourt am Freitagabend zum zweiten Mal in Folge in der Startformation. Seiner starken Leistung setzte er in der 58. Minute mit der zwischenzeitlichen 1:0-Führung die Krone auf. Sein zweites Saisontor im zwölften Spiel befreite Leo von dem Leiden der letzten fünf Monate. Ein Umstand, der nicht nur für den Mittelfeldspieler von großer Bedeutung ist. Auch der Effzeh hat mit der Rückkehr seines Flügelflitzers im Saisonfinale wieder eine Waffe mehr, um am Ende auf einem der begehrten Europa-League-Plätze zu landen.

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