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"Werden der Favorit sein!" Neue Lösungen für neue Rolle

Noch sechs Spieltage: Nicht mehr viel Zeit für den 1. FC Köln, die starke Saison 2016/17 im Schlussspurt zu veredeln. Beim FC Augsburg am Samstag wollen die Geissböcke nach größtensteils ernüchternden letzten Wochen die Kurve kriegen. Ob eine veränderte Ausgangssituation helfen kann?

Köln – Vier Niederlagen in acht Partien, so viele, wie in den 20 Liga-Spielen zuvor: Beim Effzeh läuft es in den letzten Wochen nicht mehr rund. Auf Erfolge wie gegen Hertha BSC und Frankfurt folgen Rückschläge wie in Hamburg und gegen Gladbach. Der Logik der Serie folgend müsste nun wieder ein Sieg in Augsburg rausspringen. Aber wenn es so einfach wäre, hätten die Kölner keine derartige Achterbahnfahrt wie in dieser Saison erlebt.

Wir müssen unser Spiel durchsetzen

In Augsburg erwartet den Effzeh nun ein gänzlich anderes Spiel als in den letzten Wochen. Beim strauchelnden Abstiegskandidaten, dem in den letzten Wochen jegliches Selbstvertrauen abhanden gekommen ist, werden die Kölner wieder deutlich aktiver am Spielgeschehen teilnehmen als gegen Gladbach, Hertha oder auch Leipzig und Bayern.

Hoffen, in Augsburg wieder fit zu sein: Leo Bittencourt, Anthony Modeste und Marco Höger. (Foto: GBK)

„Wir werden ein Stück weit der Favorit sein“, findet Timo Horn und fordert: „Diese Rolle müssen wir annehmen und unser Spiel durchsetzen.“ Doch wie sieht dieses aus? Bei den letzten Abstiegskandidaten, in Hamburg und Ingolstadt, kamen die Kölner nicht gut klar. Das Spiel in die eigenen Hand zu nehmen, fiel schwer.

Spielerische Lösungen mit Bittencourt und Osako?

Beim FCA heißt es nun: den Kampf annehmen und gleichzeitig an die Zeiten anknüpfen, in denen der Effzeh in den letzten Monaten spielerisch zu überzeugen wusste. Alleine der Glaube an diese Fähigkeiten schien in den vergangenen Spielen etwas abhanden gekommen zu sein. Umso wichtiger, sollten Leonardo Bittencourt und Yuya Osako es rechtzeitig schaffen, für einen Startelfeinsatz fit zu werden.

Weiterlesen: Abstiegskampf pur bei einer körperbetonten Mannschaft

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