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„Mentale Frage, wer bereit ist, diese Aufgabe anzunehmen“

Gegen Eintracht Frankfurt muss der 1. FC Köln zu seiner alten Defensivstärke zurückfinden. Bislang gerieten die Geissböcke in allen vier Bundesliga-Partien in Rückstand und waren nicht mehr in der Lage, diese zu drehen. „Nur Ruhe zu bewahren und nichts zu verbessern, bringt uns nicht unten raus“, sagte Stöger am Tag vor dem Duell mit den Hessen. Die SGE, mit vier Punkten ebenfalls nicht optimal in die Saison gestartet, kommt zwar nicht mit breiter Brust nach Köln, hat den einzigen Saisonsieg aber immerhin gegen Borussia Mönchengladbach eingefahren.

Mentale Frage, wer bereit ist, diese Aufgabe anzunehmen

„Ich erwarte eine intensive, zweikampfbetonte Partie“, sagte Stöger und erklärte zuversichtlich: „Ich gehe davon aus, dass wir das erste Mal anschreiben werden.“ Am besten dreifach, am besten ohne Gegentor – aber am Ende der 90 Minuten in Müngersdorf wird für die Geissböcke nur zählen, nicht erneut als Verlierer den Platz zu verlassen. Das Spiel wird also auch eine psychische Herausforderung für die FC-Profis, von denen am Sonntag beim BVB nicht alle dem Druck gewachsen waren.

„Wir werden die Jungs bringen, von denen wir glauben, dass sie bereit sind“, sagte Stöger, der erklärte, aus körperlichen Gründen niemanden aus der Startformationen nehmen zu müssen, nur, weil die zweite Englische Woche in Folge ansteht. „Das ist eher eine mentale Frage, wer bereit ist, diese Aufgabe anzunehmen. Und es ist mein Job das herauszufinden.“

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