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„Wenn ein Team unten bleiben muss, dann Werder“

Auf Claudio Pizarro ruhen die Hoffnungen des 1. FC Köln. Nicht in der Europa League, denn da ist der Peruaner nicht spielberechtigt. In der Bundesliga soll der 39-Jährige helfen – und zwar schon am Sonntag gegen seinen Ex-Klub Werder Bremen.

Köln – Am Dienstag sprach Pizarro ausführlich über sein neues Leben in Köln, über die Gründe für die Trennung in Bremen, über Peter Stöger und die Frage, wie lange der Altstar noch Fußball spielen will. Das sagte Pizarro über…

…das Wiedersehen mit Werder:

„Das ist ein spezielles Spiel für mich, etwas Besonderes, auf meine alten Kollegen zu treffen. Ich habe noch viele Freunde dort, Werder liegt mir am Herzen, aber am Sonntag nicht. Mein Kopf ist beim 1. FC Köln. Unsere Situation ist schwierig, und wenn eine Mannschaft in dieser Situation unten bleiben muss, dann ist es Werder Bremen. Leider ist es so. Ich werde versuchen gegen Werder Tore zu machen. Alles, worum es für uns geht, ist ein Sieg.“

Freuen ja, jubeln aber nein

…ein Tor gegen Werder:

„Es wäre sehr gut für uns, wenn ich treffen würde. Es wäre zwar schade für Werder, aber das einzige, was mich interessiert, ist, mit dem FC zu gewinnen. Und wenn ich ein Tor machen würde, würde ich mich sehr freuen. Freuen ja, jubeln aber nein. Das mache ich nicht. Es wird ein innerer Jubel sein.“

…seinen Abschied aus Bremen:

„Wir haben uns einfach nicht geeinigt. Bremen wollte nicht, dass ich dort weiterspiele. Das war’s. Es ging gar nicht erst ums Geld, weil wir gar nicht erst gesprochen haben. Werder wollte mich nicht mehr. Wir haben nur gesprochen, dass wir vielleicht nach meiner Karriere wieder sprechen.“

…die Trainerfrage bei Werder:

„Bruno Labbadia war ja schon letztes Jahr im Gespräch. Aber ich weiß nichts darüber. Ich habe auch gehört, dass Nouri eigentlich sicher ist. So klang es zumindest. Aber es ist immer so, dass wenn es nicht gut läuft, der Trainer infrage gestellt wird.“

Weiterlesen: Pizarro über Stöger, Startelfchancen und Karrierende

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