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Maroh rechnet mit dem Effzeh ab: „Es ist peinlich!“

Zwölf Spiele, zehn Niederlagen, kein Sieg: Der 1. FC Köln ist nur noch ein Punktelieferant in der Bundesliga. Das 0:1 in Mainz reihte sich in die blamable Reihe an Pleiten, Pech und Pannen der letzten Wochen ein. Eine abermals schwache Vorstellung der Elf von Trainer Peter Stöger, die bestätigte, dass der FC vollkommen zurecht Tabellenletzter ist.

Mainz – In der ersten Halbzeit hatte der Effzeh noch alles im Griff. Die Geissböcke machten ein ordentliches Spiel, offenbarten aber im Laufe dieser 45 Minuten einmal mehr, woran es in dieser Saison krankt: eine katastrophale Chancenverwertung und das zweifelhafte Talent, den Gegner zur Toren einzuladen. Zwar hätte es den Elfmeter für Mainz nie geben dürfen. Doch zu der entscheidenden Szene hätte es auch nie kommen dürfen. Das sah nicht nur Dominic Maroh so, der hart mit dem FC ins Gericht ging.

Keiner übernimmt die Verantwortung

Dominic Maroh: „Ich möchte eigentlich keine Zusammenfassung unserer Spiele mehr abgeben. Symptomatisch ist die Szene in der ersten Halbzeit, als wir noch drei Mal am gegnerischen Strafraum hin und her spielen. Keiner übernimmt die Verantwortung. Das spiegelt die Saison wieder. Und hinten kriegen wir aus einem Befreiungsschlag das dämlichste Gegentor der letzten Monate. Da fehlen mir die Worte. Mir tut es leid, ich wiederhole mich Woche für Woche. Der Trainer ist die ärmste Sau, er macht alles akribisch, um uns jede Möglichkeit mitzugeben. Aber wir schaffen es nicht, es auf dem Platz umzusetzen und Tore zu machen. Es ist peinlich, nach so vielen Spielen nur so wenige Tore zu haben.“

Leonardo Bittencourt: „Zwei Wochen lang arbeiten wir taktisch, kommen hier nach Mainz, machen das in der ersten Halbzeit sehr gut, lassen wenig zu, sind kompakt, setzen gute Konter, die aber zu nichts führen. Es ist schwer, jedes Wochenende wieder dazustehen und zu sagen, dass es noch genug Spiele gibt, um den Bock umzustoßen. Wir können nicht immer hoffen, dass Freiburg und Bremen auch nicht punkten. Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Wir können nur noch nach vorne. Wenn wir uns rumdrehen, knallen wir gegen die Wand. Es spielt keine Rolle, ob es historisch gesehen nicht mehr möglich sein soll. Wir wollen es noch schaffen. Egal wie, egal, was wir dafür tun müssen.“

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