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Kommentar: Der Beweis für eine schwierige Saison


Das Unentschieden gegen Union Berlin ist für den 1. FC Köln kein Rückschlag. Auch ein haushoher Favorit kann nicht jedes Spiel gewinnen. Die Geissböcke müssen aber aus der Partie die richtigen Schlüsse ziehen. Die Zeit dazu bekommen sie jetzt.

Ein Kommentar von Marc L. Merten

Bochum und Berlin – zwei Teams, die für viele Experten in der diesjährigen Zweiten Liga oben mitspielen werden. Der Effzeh bekam beide Teams zum Auftakt vorgesetzt. Kein einfaches Programm zum Ligastart. Vier Punkte sind in dieser Hinsicht eine gute Ausbeute, zumal für Favoriten gilt: Gegen die vermeintlich schwächeren Teams muss man gewinnen, gegen die Topklubs darf man zumindest nicht verlieren.

Kampf gegen erwartbare Probleme

Der Effzeh hat also in Sachen Ergebnisse einen guten Start in die Saison hingelegt. In spielerischer Hinsicht kann Trainer Markus Anfang freilich nicht zufrieden sein. In beide Partien startete sein Team nur schleppend, gegen Union gelang in Hälfte zwei offensiv fast nichts. Das sind zwar die erwarteten Stockungen in einem neuen Spielsystem, das die Spieler noch nicht vollständig verinnerlicht haben. Doch sie sind auch der Beweis, was den Geissböcken in den nächsten Monaten bevorstehen wird.

Durch den DFB-Pokal haben Anfang und die FC-Profis nun eine Woche mehr Zeit, bis zum nächsten Ligaspiel an den offensichtlichen Schwächen zu arbeiten. Diese geschenkte Zeit müssen sie nutzen, denn Spiele gegen tief stehende Gegner wie die Eisernen werden in dieser Saison an der Tagesordnung sein. Auch im nächsten Ligaduell, wenn mit Erzgebirge Aue eines der schwächer einzustufenden Teams nach Köln kommt. Und diese Spiele, das ist für das Saisonziel Aufstieg unerlässlich, muss der FC gewinnen.

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