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Rückkehrer Sobiech bricht das Training ab: „Er hat etwas gespürt“

Die Personalsituation beim 1. FC Köln bleibt weiter angespannt. Nach Thomas Kessler, Matthias Bader und Benno Schmitz muss Trainer Markus Anfang bis auf Weiteres auch auf Lasse Sobiech verzichten. Der Innenverteidiger brach die Nachmittagseinheit am Donnerstag vorzeitig ab.

Vom Trainingslager auf Mallorca berichtet Jonas Klee

Eigentlich wollte Lasse Sobiech nach seiner längeren Verletzungspause im Trainingslager wieder voll angreifen. Ein Bruch des Großzehs hatte den Innenverteidiger seit Anfang Oktober außer Gefecht gesetzt, nachdem er sich zu Saisonbeginn in der Abwehr festgespielt hatte. Erst am vergangenen Sonntag war er wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Nun musste er einen ersten Dämpfer hinnehmen.

Wir werden ihn jetzt erstmal rausnehmen

Nach rund 40 Minuten brach Sobiech die Einheit am Nachmittag ab und ging begleitet von Physiotherapeut Thorsten Klopp in die Kabine. „Er hat etwas im Adduktorenbereich gespürt“, sagte Markus Anfang nach der Einheit. Genaueres wusste der FC-Coach noch nicht. Beim Innenverteidiger will er aber kein Risiko eingehen. „Er hat gegen Groningen eine Halbzeit gespielt, gestern und heute hat er voll mitgemacht. Wir werden ihn jetzt erstmal rausnehmen. Morgen wird er mit dem Training aussetzen, vielleicht auch länger“, so Anfang.

Für Sobiech ist es nach seiner Rückkehr ins Training ein Rückschlag. Schließlich wollte der 1,96 Meter große Hüne auf Mallorca mit Benno Schmitz um den Platz rechts in der Dreierkette kämpfen. Doch auch der Rechtsverteidiger leidet an einer „Blessur“, die er sich im Testspiel gegen Groningen zugezogen hat. Wann Schmitz wieder zur Verfügung stehen wird ist ebenfalls noch offen.

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