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FC-Faustpfand: Bald treffsicherste Offensive der Zweitliga-Historie?

Das 4:4 (1:2)-Spektakel des 1. FC Köln beim MSV Duisburg hat trotz einer defensiv äußerst wackligen Vorstellung vor allem eines unter Beweis gestellt: Die Kölner Offensiv-Power. Der Tabellenführer der 2. Bundesliga eilt mit großen Schritten in Richtung Wiederaufstieg. Das haben die Domstädter vor allem ihrem treffsicheren Angriff zu verdanken.

Köln – 5:3 beim FC St. Pauli, 8:1 gegen Dynamo Dresden, 4:0 gegen Greuther Fürth, 4:1 im Rückspiel gegen St. Pauli, 5:1 gegen Arminia Bielefeld, 4:0 gegen Holstein Kiel und 4:4 beim MSV Duisburg. In sieben Spielen dieser Saison hat der 1. FC Köln mindestens vier Tore erzielt – und damit die Offensiv-Qualitäten der Geissböcke untermauert.

Der FC zieht nach 28. Spieltagen mit Hannover gleich

Tatsächlich hat der Effzeh mit 74 Toren nach 28 Spieltagen nicht nur die mit Abstand meisten Treffer im Unterhaus geschossen. Die Offensivkraft der Domstädter sucht auch historisch gesehen ihresgleichen. Nach 28 Spieltagen erzielte kein Zweitligist mehr Treffer als der 1. FC Köln. In der Saison 2001/02 war es Hannover 96, die zum gleichen Zeitpunkt ebenfalls 74 Treffer auf dem Konto hatten.

Die Niedersachsen halten bislang auch den Tor-Rekord nach 34 Spieltagen. In der Spielzeit 2001/02 standen für die 96er am Ende 93 Tore zu Buche. In der Saison 1992/93 gelangen dem SC Freiburg in der 2. Liga zwar 102 Tore, allerdings in 46 Spielen. Nach 28 Spieltagen hatten die Breisgauer lediglich 63 Treffer erzielt – und somit elf weniger als der 1. FC Köln zum jetzigen Zeitpunkt.

Köln braucht im Schnitt drei Tore pro Spiel

Der 1. FC Köln hat den Tor-Rekord von Hannover nach 28. Spieltagen eingestellt – und könnte die Bestmarke von 93 Toren nach 34 Spieltagen ebenfalls erreichen. Dafür fehlen den Domstädtern allerdings noch mindestens 19 Treffer. In den verbleibenden sechs Partien müsste der Effzeh dafür im Schnitt drei Tore pro Spiel erzielen. Aktuell treffen die Geissböcke in der Liga durchschnittlich rund zweimal pro Spiel. Um Hannovers Rekord zu knacken, müsste die Mannschaft von Trainer Markus Anfang also noch eine Schippe drauflegen. Gegen noch mehr Tore und Rekorde hätte auch FC-Knipser Simon Terodde sicherlich nichts einzuwenden.

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