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Wackelabwehr & Offensivpower: Das war gut, das war schlecht

Das war gut: Wuchtige Offensive

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Der 1. FC Köln hat sich in einem wilden Spiel mit 4:4 (1:2) vom MSV Duisburg getrennt. Beim Tabellenschlusslicht drehte der Effzeh erst einen Rückstand in eine Führung, um den Zwei-Tore-Vorsprung doch noch zu verspielen. So spektakulär die 90 Minuten auch waren, so deutlich deckten sie die Defensivprobleme der Domstädter auf. Doch das Spiel zeigte auch: Wenn Kölns Offensive aufdreht, ist sie kaum zu stoppen.

Köln – Das Spiel in Duisburg glich einer Achterbahnfahrt. Nach einem verrückten Spielverlauf wollten in den letzten zehn Minuten beide Mannschaft den Sieg. Doch am Ende mussten sich beide Teams mit einem Punkt begnügen, der für die Geissböcke deutlich wertvoller sein dürfte als für die Zebras. Dennoch kann Markus Anfang mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht zufrieden sein.

Das war gut

In der ersten Halbzeit war eigentlich gar nichts gut. Ob die Kölner den MSV schlicht unterschätzt hatten, oder mit den sechs Siegen in Serie im Rücken einfach zu selbstgefällig waren, der Effzeh hatte große Probleme in die Partie zu finden. Zum Glück zeigte sich die Mannschaft von Trainer Markus Anfang zumindest vor dem gegnerischen Tor effektiv. Die erste gelungene Offensivaktion über Florian Kainz und Louis Schaub drückte Jhon Cordoba zum 1:1-Ausgleichstreffer über die Linie (24.). Fünf Minuten später kassierte Köln jedoch den nächsten Gegentreffer. Doch dazu später mehr.

Zur zweiten Halbzeit präsentierten sich die Geissböcke wie ausgewechselt. Die vorderste Reihe stellte Duisburg zu und zwang die MSV-Abwehr zu Ballverlusten. In spektakulären sieben Minuten erzielte der Effzeh durch Schaub (47.), Cordoba (53.) und Simon Terodde (54.) drei Treffer und drehte das Spiel im Handumdrehen. Die Kölner machten ernst und unterstrichen die Offensiv-Qualitäten der Domstädter. Die Zebras wiederum wurden schlicht überrannt. Das Spiel schien entschieden. Doch Köln ließ den Tabellenletzten unerklärlicherweise zurück ins Spiel kommen.

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