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Beierlorzer-Aus bestätigt – Labbadia nicht zum FC


Der 1. FC Köln hat sich von Achim Beierlorzer getrennt. Das gaben die Geissböcke am Samstagmittag bekannt. Der FC zog damit die Konsequenzen aus den acht Niederlagen nach elf Spielen, nur sieben Punkten und dem vorletzten Tabellenplatz. Die Trennung am Tag nach dem 1:2 gegen Hoffenheim kam nicht mehr überraschend, nachdem sich der Klub bereits am Abend von Sportchef Armin Veh getrennt hatte. Derweil ist klar: Bruno Labbadia wird nicht zum FC wechseln. 

Köln – Am Morgen waren sie zusammengekommen am Geißbockheim: Interims-Sportchef Frank Aehlig, Geschäftsführer Alexander Wehrle, die Co-Trainer André Pawlak und Manfred Schmid, Torwarttrainer Andreas Menger, Teambetreuer Denis Lapaczinski und die Spieler um Kapitän Jonas Hector. Achim Beierlorzer hatte man nicht am Grüngürtel zu sehen bekommen, doch freilich ging es genau um ihn und um die sportliche Zukunft beim FC.

Mittags fiel dann die Entscheidung: Achim Beierlorzer ist nicht mehr Trainer des 1. FC Köln. Um 3 Uhr verschickte der Klub die erwartete Pressemitteilung und machte damit nach dem Veh-Aus den kompletten Umbruch auf sportlicher Ebene perfekt. Zunächst übernehmen André Pawlak und Manfred Schmid die Betreuung der FC-Profis. „Ich bedauere es, dass wir uns zu diesem Schritt gezwungen sehen, denn wir schätzen Achim Beierlorzer sehr“, sagte Interims-Sportchef Frank Aehlig. „Jedoch ist der erhoffte sportliche Erfolg bisher ausgeblieben und es ist unsere Aufgabe, alles dafür zu tun, dass der FC seine Ziele erreicht. Daher haben wir diese Entscheidung gemeinsam mit Vorstand und Geschäftsführung und in Abstimmung mit dem Gemeinsamen Ausschuss getroffen. Wir arbeiten ab sofort daran, einen neuen Cheftrainer für den FC zu finden, der mit unserem Team einen Neustart und die sportliche Wende schafft.“

Labbadia folgt nicht auf Beierlorzer

Derweil musste Beierlorzer nach vier Monaten seinen Arbeitsplatz räumen. „Ich  bedauere, dass ich den FC in diesen vier Monaten nicht zum gewünschten sportlichen Erfolg führen konnte. Für den Rest der Saison wünsche ich der Mannschaft und dem Verein das nötige Quäntchen Glück und den erhofften Erfolg.“

Ein Nachfolger ist noch nicht gefunden. Nur eines sickerte am Samstag durch: Bruno Labbadia wird nicht auf Beierlorzer folgen. Der ehemalige Stürmer der Geissböcke und bis zum Sommer erfolgreiche Trainer des VfL Wolfsburg ist zur Zeit auf Jobsuche, sieht sich nach GBK-Informationen aber nicht als Feuerwehrmann und soll für den FC auch finanziell nicht darstellbar gewesen sein. Ein Kontakt hatte es gegeben, Labbadia spekuliert aber offenbar mit einer Aufgabe in höheren Tabellenregionen der Bundesliga. So muss sich der Effzeh auf die Suche nach einer anderen Lösung für den Trainerposten machen.

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