,

FC-Lazarett: Acht Spieler verletzt oder angeschlagen

Während der 1. FC Köln einen neuen Trainer sucht, hat die Reha-Abteilung der Profis alle Hände voll zu tun. Schon vor dem Testspiel gegen Zwolle waren sechs Spieler verletzungsbedingt ausgefallen. Bei dem Freundschaftsduell zogen sich dann auch Anthony Modeste und Marco Höger leichte Blessuren zu. Ausfallen werden sie wohl nicht, doch die Personaldecke wird immer dünner. 

Köln – Eigentlich sind Länderspielpausen dazu da, Verletzungssorgen zu verringern. Beim 1. FC Köln lief es dieses Mal gegenteilig. Am Freitag vor dem freien Wochenende absolvierte nur eine kleine Trainingsgruppe die Einheit auf dem Platz. Welche Spieler bis zum Spiel am kommenden Samstagabend bei RB Leipzig (18.30 Uhr) fit werden, ist noch ungewiss.

Florian Kainz fehlt den Geißböcken schon seit geraumer Zeit aufgrund einer nicht abklingenden Fersenentzündung. Noah Katterbach muss nach seiner Muskelverletzung aus dem Düsseldorf-Spiel ebenfalls noch pausieren. Beide konnten am Freitag immerhin gemeinsam mit dem Langzeitverletzten Christian Clemens und Reha-Trainer Dennis Morschel eine Laufeinheit absolvieren. Zu dem verletzten Trio gesellten sich nach dem Hoffenheim-Spiel auch noch die beiden Innenverteidiger Jorge Meré und Sebastiaan Bornauw mit Muskelverletzungen. Darüber hinaus musste Kingsley Schindler in der abgelaufenen Woche nach einem Schlag auf den Fuß passen.

Keine strukturellen Verletzungen bei Höger und Modeste

Als würden die sechs Ausfälle den 1. FC Köln nicht schon genug treffen, hatte auch der Testkick gegen PEC Zwolle  Blessuren zur Folge. Anthony Modeste und Marco Höger fuhren am Freitag in die Mediapark-Klinik, um sich genaueren Untersuchungen zu unterziehen. Während der Angreifer nach einem Zweikampf im Mittelfeld mit Oberschenkelproblemen zur Halbzeitpause in die Kabine ging, erwischte es Marco Höger am Fuß. Am Mittag folgte dann zwar die Entwarnung: Beide Spieler haben sich keine strukturellen Verletzungen zugezogen.

Doch mit nun acht angeschlagenen bis verletzten Spielern schleppt sich der FC eher mühsam denn zuversichtlich in die richtungsweisenden nächsten Wochen. Auf das Spiel bei RB Leipzig folgen zwei direkte Duelle gegen Abstiegskonkurrenten. Der FC Augsburg kommt am 30. November nach Müngersdorf, ehe es am 8. Dezember zu Union Berlin geht. Wer in diese Partien schon wieder wird eingreifen können, wird sich erst in den kommenden Tagen herausstellen. Doch die zuletzt zunehmenden Muskelverletzungen haben intern in jedem Fall wieder für erhöhte Aufmerksamkeit auf den allgemeinen Fitnesszustand der Spieler gelenkt.

29 Kommentare
  1. Immerfc says:

    Fitnesszustand unsere fc profis? Da war doch mal was… evtl zu wenig training oder das falsche oder war es doch die belsatungssteuerung ?zu viel belastung ? Ich mach mir da keine sorgen wir haben hungrige profis die alles tuen werden unseren fc nicht absteigen zu lassen und zudem werden sie jetzt bestimmt eigenverantwortlich alles unternehmen um fit und erfolgreich zu sein… ironie aus

  2. Harley says:

    Aussichtsreichster Kandidat für die Köln-Rettung bleibt damit Markus Gisdol (50), der zuletzt im Januar 2018 beim HSV entlassen worden war. Dann war ich das letzte mal im Stadion und mit mir noch einige die auf so einen keine Lust haben. Ich muss nicht auf teufel komm raus FC Fan bleiben , denn dafür ist mir mein Geld zu schade. Für Schmerzensgeld an die Fans hat der FC eh kein Geld.
    Grausam dieser Vorstand mit seiner Unwissenheit wie das Geschäft zu laufen hat.

  3. Tibu says:

    Also mit nem neuen Coach in das Leipzig Spiel zu gehen wäre Unclever. Das würde auch ohne verletzte ne klatsche geben und dann direkt Breitseite der Medien…Gut das Modeste und Höger verletzt sind ist bei der aktuellen Form im Zweifel kein Nachteil.

    Ich bin dafür die aktuelle Bestzung Pawlak, Schmid und Aehlig machen zu lassen bis man ne Überzeugende Lösung hat. Vielleicht fahren sie ja die Punkte ein.

    • DeKa says:

      Ich glaube nicht, dass jeder Spieler tatsächlich eine Verletzung hat. Für mich hat es bei einigen den Anschein, dass sie sich aus der Verantwortung stehlen wollen. Wenn dem aber nicht so sein sollte, dann sind sie einfach nicht austrainiert oder machen sich nicht ordentlich warm.

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar