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Podolski mit Dreierpack: Abschied als Pokalsieger?


Die Zukunft von Lukas Podolski elektrisiert weiterhin viele Fans des 1. FC Köln. Am Samstag erzielte der 34-Jährige in seinem letzten Ligaspiel für Vissel Kobe einen Dreierpack. Mit einem 4:1-Sieg über Jubilo Iwata beendete das Team des Weltmeisters von 2014 die Saison auf Rang acht. Dennoch befindet sich Podolski mit Kobe noch auf Titeljagd, ehe das Abenteuer in Japan für den Ex-Kölner zu Ende gehen dürfte.

Kobe – Es war noch einmal ein glanzvoller Auftritt Podolskis in der J-League. Ein sehenswerter Schlenzer zum 1:0 (36.) sowie ein Treffer per Kopf und ein letztes Tor zum Abschluss (78., 85.) machten einen Deckel auf die Karriere des Lukas Podolski in der japanischen ersten Liga. Sein Abschied ist Kobe gilt als sicher, seine Zukunft jedoch ist noch unklar. Ehe der 34-Jährige den Klub verlässt, will er jedoch noch einen Titel holen: Am 21. Dezember trifft Vissel Kobe im Halbfinale des Kaiserpokals auf Shimizu S-Pulse. Gegen den Zwölften der abgelaufenen Saison rechnet sich die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink einiges aus. Sollte ein Sieg gelingen, käme es an Neujahr zum großen Finale.

Es wäre der würdige Abschied für den in Japan beliebten Podolski. Wohin es danach geht, ist offen. Zwar wünscht sich der ehemalige FC-Star eine Rückkehr zu den Geissböcken noch während seiner aktiven Zeit. Die Vereinsführung beim FC soll dem Altstar aber bereits mitgeteilt haben, dass eine Rückkehr als Spieler kaum vorstellbar sei. Die Verbindung zwischen Podolski und den handelnden Verantwortlichen ist inzwischen aber wieder besser geworden, nachdem das Verhältnis Podolskis zum alten Vorstand ebenso schwierig war wie jenes zu Ex-Sportchef Armin Veh.

Zuletzt wurde gar noch über einen möglichen Verbleib Podolskis in Japan spekuliert, Der Angreifer fühlt sich im Land der aufgehenden Sonne wohl, treibt andererseits seine geschäftlichen Tätigkeiten im Rheinland weiter voran. „Nur Liebe für Japan“, twitterte der Ex-Nationalspieler vor einer Woche. Vor dem Spiel des 1. FC Köln gegen Augsburg twitterten die Geissböcke derweil ein Video mit zwei Toren des Stürmers gegen die Fuggerstädter aus einem früheren 3:0-Sieg über den FCA. Podolski teilte das Video und dürfte sich insgeheim gewünscht haben, einen solchen Moment noch einmal im RheinEnergieStadion erleben zu können.

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