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Keine Einigung: Höwedes-Wechsel zum FC scheinbar vom Tisch


Benedikt Höwedes wird nicht zum 1. FC Köln wechseln. Der Weltmeister von 2014 sagte FC-Geschäftsführer Horst Heldt am Donnerstag endgültig ab und wird die Saison bei Lokomotive Moskau beenden. Damit muss sich der FC nach einer weiteren Alternative in der Innenverteidigung umsehen. 

Köln – Bereits gestern hatte sich das Scheitern eines möglichen Wechsels von Benedikt Höwedes zum 1. FC Köln angedeutet.„Es heute nicht erkennbar ist, dass es zu einer Lösung kommt“, sagte Horst Heldt auf der Spieltagspressekonferenz und fügte hinzu: „Es wird langsam wichtig, dass wir Klarheit haben.“ Diese dürfte beim FC seit dem heutigen Donnerstag vorherrschen. Nach übereinstimmenden Medienberichten hat der Weltmeister von 2014 dem FC nun eine endgültige Absage erteilt. Dabei hätte sich Höwedes einen Wechsel nach Köln gut vorstellen können. Doch der 31-jährige wollte Russland dauerhaft den Rücken kehren und auch eine Lösung über den Sommer hinaus finden. Der FC bot dem Innenverteidiger jedoch nur einen Leihvertrag bis zum Saisonende an. Dabei hätten die Geißböcke eine Kaufoption womöglich akzeptiert, waren jedoch am Ende gegen eine bindende Kaufpflicht.

Neuer Innenverteidiger nur bei absoluter Überzeugung

„Benni hat echt für die Aufgabe gebrannt und wäre bereit gewesen, auf einiges zu verzichten“, sagte sein Berater Volker Struth nun dem Express. „Aber letztendlich haben wir uns in diesem entscheidenden Punkt nicht einigen können. Der Spieler strebt eine endgültige Lösung an.“ Ob sich der FC nach der Höwedes-Absage nun auf dem Transfermarkt weiter umsehen wird und noch eine Alternative zum Weltmeister verpflichtet, ist zunächst offen. Mit aller Macht soll der Kader aber nicht vergrößert werden. „Wenn wir zu der Erkenntnis kommen, dass uns die Alternativen nicht vollumfänglich überzeugen, werden wir keine weiteren Spieler zu uns holen“, sagte Heldt gestern.

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