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Leistner-Wechsel perfekt! Sobiech auf Leihbasis nach Belgien


Der 1. FC Köln hat die Verpflichtung von Toni Leistner bestätigt. Die Geissböcke leihen den 29-Jährigen für fünf Monate von den Queens Park Rangers aus der zweiten englischen Liga aus und sicherten sich überdies eine Kaufoption. Der Innenverteidiger ersetzte Lasse Sobiech, der nach Belgien zu Royal Excel Mouscron verliehen wird. 

Köln – Am späten Nachmittag kamen die Bestätigungen für beide Transfers: Nach langer Suche hat der 1. FC Köln einen neuen Innenverteidiger gefunden. Toni Leistner kommt aus England für ein halbes Jahr, während Lasse Sobiech für die gleiche Zeit nach Belgien verliehen wird. Der Tausch auf der Position soll den Konkurrenzkampf erhöhen, nachdem Sobiech zuletzt chancenlos war.

„Lasse kam bei uns zuletzt kaum zum Einsatz. Deshalb ist der Wechsel genau der richtige Schritt“, sagte Sportchef Horst Heldt. „Bei Mouscron hat er die Chance, Spielpraxis zu sammeln und das ist derzeit am wichtigsten für ihn.“ Der 29-Jährige besitzt beim Effzeh noch einen Vertrag bis 2022.

Mit Kaufoption: „Schneller und robuster Spieler“

Der gleichaltrige Leistner soll nun zusammen mit Jorge Meré den beiden bislang gesetzten Innenverteidigern Sebastiaan Bornauw und Rafael Czichos Konkurrenz machen. „Toni kommt topfit zu uns, ist ein schneller und robuster Spieler, extrem kopfball- und zweikampfstark“, sagte Heldt und umriss damit jene Qualitäten, auf die Trainer Markus Gisdol zuletzt setzte. Leistner wiederum freut sich, erstmals in seiner Karriere in der Bundesliga spielen zu können. „Das war immer mein großer Traum. Als der FC mir diese Perspektive aufgezeigt hat, musste ich nicht lange überlegen. Diese Chance möchte ich nutzen und dem FC dabei helfen, erstklassig zu bleiben.“

Zwischen 2014 und 2018 spielte Leistner für Union Berlin und absolvierte in dieser Zeit insgesamt 119 Pflichtspiele für die Eisernen. In den vergangenen 18 Monaten kamen weitere 70 Pflichtspiele in Englands Zweiter Liga für QPR hinzu. Die Geissböcke bestätigten in der Pressemitteilung am frühen Abend, dass sich der FC eine Kaufoption in nicht genannter Höhe gesichert habe.

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