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„Das Geilste, das ich je erlebt habe“


Elvis Rexhbecaj geht gleich doppelt beflügelt in die neue Bundesliga-Woche. Der Mittelfeldspieler des 1. FC Köln erlebte zuletzt ein nahezu perfektes Startelf-Debüt für die Geissböcke und seinen ersten Rosenmontagszug. Wo er am kommenden Samstag gegen den FC Schalke 04 zum Einsatz kommt, ist ihm egal.

Köln – Das Grinsen breit und ausgelassen, berichtete Elvis Rexhbecaj am Dienstag von seinem ersten Karnevalsumzug in Köln. „Alles, was mir erzählt wurde, wurde übertroffen. Das war mit das Geilste, das ich je erlebt habe“, schwärmte der Kölner Winter-Neuzugang, der zwei Tage zuvor in Berlin beim Kölner Kantersieg brilliert hatte. „Nach einem 5:0 kann man mal ausgelassen feiern“, war sein Urteil.

Rexhbecaj weiß, dass er aufgrund seiner Leistung als einer der ersten Kandidaten für Mark Uths Ersatz gilt. Der Ex-Schalker ist bekanntlich nicht spielberechtigt, und weil Kapitän Jonas Hector am Dienstag wieder ohne Probleme trainierte, könnte der laufstarke Leihspieler aus Wolfsburg (12,2 Kilometer gegen die Hertha) in einer offensiveren Position im Heimspiel gegen Schalke zum Einsatz kommen. „Ich bin ein flexibler Spieler. Ich habe keine Ängste, ob auf der Zehn, Acht oder Sechs eingesetzt zu werden“, sagte der 22-Jährige, der beim VfL Wolfsburg in der Bundesliga-Hinrunde nicht ein Spiel hatte bestreiten dürfen.

Umso überzeugender sein Auftritt am Samstag – für Rexhbecaj aber keine Überraschung. „Es war ein normales Bundesliga-Spiel, oder?“, sagte er lachend, als könne man eine solche Leistung jedes Wochenende erwarten. Beim nächsten Mal aber würde er gerne auch selbst treffen. Bei seiner Großchance in der Schlussphase der zweiten Halbzeit hatte ihm Rune Jarstein im Hertha-Tor den Treffer mit einer Klasseparade verweigert. „Boah ey, ja, den hat er gut gehalten“, sagte Rexhbecaj. „Das Tor wäre das i-Tüpfelchen gewesen.“ So soll es gegen Schalke klappen, wobei der Mittelfeldspieler warnt: „Schalke hat jetzt fünf Spiele nicht gewonnen. Angeschlagene Mannschaften sind immer die schwersten Gegner.“ Doch zumindest wird der FC mit Rückenwind in die Partie gehen nach den Feiertagen.

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