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„Natürlich ist es nicht gut, dass er nicht spielen kann“


Wie schon gegen die Hertha aus Berlin wird Markus Gisdol die Mannschaft des 1. FC Köln auch am Samstag gegen den FC Schalke 04 personell umstellen müssen. Während Jonas Hector und Sebastiaan Bornauw wieder zur Verfügung stehen, muss der Trainer Alternativen für Rafael Czichos und Mark Uth finden. Vor allem letzterer hat sich in den letzten Wochen beinahe als unverzichtbar erwiesen. 

Köln – „Das fühlt sich schon seltsam an“, sagte Mark Uth unter der Woche im Interview mit dem GEISSBLOG.KOELN zu seiner Sperre am Samstag gegen Schalke 04. Der Leihspieler der Königsblauen darf aufgrund einer Klausel im Vertrag bekanntermaßen gegen seinen Ex-Klub nicht zum Einsatz kommen. Dabei hat sich Uth seit seiner Rückkehr im Winter für die Geißböcke als beinahe unverzichtbar erwiesen und bereits jetzt zahlreiche Torbeteiligungen auf seinem Konto. „Mark ist in kurzer Zeit ein wichtiger Bestandteil von unserer Mannschaft geworden“, bedauerte auch Trainer Markus Gisdol am Donnerstag den Ausfall seines zentralen Mittelfeldspielers.

Das war außergewöhnlich

Nachdem am vergangenen Spieltag mit Sebastiaan Bornauw, Noah Katterbach und Jonas Hector bereits drei wichtige Stammspieler ausgefallen waren, wird Markus Gisdol die Mannschaft nun erneut umstellen müssen. Neben Mark Uth wird auch Rafael Czichos der Mannschaft nach seiner Verletzung an der Halswirbelsäule vorerst fehlen. Trotzdem ist sich Gisdol sicher, am Samstag eine schlagkräftige Truppe auf den Platz zu bringen. „Wir hatten gegen Berlin eine fast schwierigere Situation, als zehn Minuten vor Spielbeginn unser Kapitän gesagt hat, dass er nicht spielen kann. Dann kam Elvis Rexhbecaj rein und hat eine Note eins gespielt. Das war außergewöhnlich, auch wie die anderen Jungs die eingesprungen sind das gemacht haben“, lobte Gisdol die vermeintlichen Ersatzspieler.

Ich habe absolutes Vertrauen in die Jungs

Während Bornauw nach seiner Sperre und Hector nach überstandenen muskulären Problemen wohl in die Startelf zurückkehren werden, muss der Trainer nun Ersatz für Czichos und Uth finden. Während in der Innenverteidigung die Entscheidung wohl lediglich zwischen Leistner und Meré fallen wird, stehen in der Offensive als Uth-Ersatz gleich mehrere Kandidaten bereit. Festlegen will sich Gisdol aktuell aber noch nicht. „Ich habe absolutes Vertrauen in die Jungs, die in die Rolle reinrutschen werden. Wie wir das letztendlich lösen, ist noch offen. Ob das Dominick Drexler, Jan Thielmann oder vielleicht Elvis ist.“ Möglich sei auch, je nach Gegneraußrichtung, mit einer zweite Spitze zu spielen. „Ich will mir das nochmal anschauen“, sagte Gisdol am Donnerstag. Dabei geht es dem Trainer vor allem um eins: „Was tut unserer Mannschaft gut?“. Bis sich Gisdol entscheiden muss, bleiben ihm noch zwei nicht öffentliche Trainingseinheiten auf dem Platz. Möglich sei auch eine kurzfristige Entscheidung: „Vielleicht entscheiden wir es erst am Samstag morgen.“ Gegen Berlin zumindest bewies Gisdol bereits das richtige Händchen. Nun muss er es gegen Schalke erneut unter Beweis stellen.

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