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FC plant die Zukunft: Profi-Verträge für Lemperle und Voloder


Der 1. FC Köln setzt voll auf den eigenen Nachwuchs: Nachdem Ismail Jakobs, Noah Katterbach und Jan Thielmann in dieser Saison den Sprung zu den Profis geschafft haben, sollen Robert Voloder und Tim Lemperle in der nächsten Saison folgen. Das Duo aus der U19 der Geissböcke steht kurz vor der Unterschrift von Profi-Verträgen ab der kommenden Saison.

Köln – Es ist längst kein Geheimnis mehr: Der 1. FC Köln muss nicht nur aus finanziellen Gründen im nächsten Transfer-Fenster kleinere Brötchen backen und daher gezielt auf Nachwuchskräfte setzen. Die sportliche Leitung aus Horst Heldt und Markus Gisdol hat zudem die Linie vorgegeben, dass auf möglichst allen Positionen in den kommenden Jahren Eigengewächse herangezogen und in den Profikader integriert werden sollen.

Auf der linken Außenbahn ist die defensiv (Katterbach) und offensiv (Jakobs) in dieser Saison bereits gelungen, ebenso auf der rechten Außenbahn (Thielmann). Für das zentrale Mittelfeld wollen die Kölner mit Salih Özcan ein Eigengewächs zurückholen. Nun steht man kurz davor, einen weiteren Youngster für die offensive rechte Außenbahn sowie ein Talent für die Innenverteidigung dauerhaft zu den Profis hochzuziehen. Wie der Express berichtet, stehen Tim Lemperle und Robert Voloder vor der Unterschrift ihrer ersten Profi-Verträge. Dies deckt sich mit den Informationen des GEISSBLOG.KOELN.

Linksfuß Voloder nutzt seinen Vorteil vor Rechtsfuß Cestic

Während Lemperle auf rechten Außenbahn zuhause ist und auch schon im Sturmzentrum agiert hat, profitierte Voloder zuletzt von der schweren Verletzung von Rafael Czichos. Im Winter-Trainingslager hatte noch Sava Cestic, Voloders Nebenmann in der Innenverteidigung der U19, bei den Profis mitwirken dürfen und einen guten Eindruck hinterlassen. Rechtsfuß Cestic musste sich dann aber gedulden, als sich Linksfuß Czichos verletzte und durch Linksfuß Voloder ersetzt wurde. Auch Cestic darf sich perspektivisch Hoffnungen machen, regelmäßig bei den Profis mittrainieren zu können. Doch da zur neuen Saison ein Überangebot an Innenverteidigern mit starkem rechtem Fuß droht, wird Sportchef Horst Heldt erst einmal den Kader verkleinern müssen, ehe Cestic zum Zug kommen kann. Voloder hingegen darf sich Hoffnungen machen auf den Platz hinter Rafael Czichos auf der linken Innenverteidiger-Position.

Sollten die beiden Youngster zeitnah ihre Verträge unterschreiben und der FC die schon länger beschlossene Verlängerung mit Katterbach offiziell bekannt geben, hätte der FC für die kommende Saison bereits ein klares Signal an die eigene Nachwuchsabteilung gesendet. Zudem erklärte Markus Gisdol jüngst, bereits weitere Talente im Blick zu haben, die in den kommenden Monaten ihre Chance erhalten sollen.

8 Kommentare
  1. Ulrich Treimer says:

    Die Entscheidung, auf unseren Nachwuchs zu setzen, ist richtig. Sie war es vor Corona schon, jetzt ist sie sogar alternativlos.
    Das Problem wird die Kaderverkleinerung. Da hat Horst Heldt eine sehr schwere Aufgabe zu lösen.

  2. Frank Buschmann says:

    Genau der richtige Ansatz von MG und HH. Die gute Nachwuchsarbeit des FC kann dann Früchte tragen. Alle Mal besser als teure Spieler zu verpflichten wie damals Jannes Horn für 7,5 Millionen, die dann die Erwartungen nicht erfüllen.

  3. Klaus Höhner says:

    Wirtz hat das Pech das er sich in einem schlechten Umfeld befindet, dazu gehört besonders der Berater, aber hoffentlich fallen diese Typen im Laufe dieser Krise auf die Schnauze dann hätte es wenigstens etwas gutes. Und der Mut des Trainers wird mit Leistung belohnt, das macht Mut.

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