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Terodde: Einst Aufsteiger mit Düsseldorf, nun Gegner

Wenn der 1. FC Köln am Sonntag auf Fortuna Düsseldorf trifft, ist das Duell für Simon Terodde eine Begegnung mit seiner Vergangenheit. Der Stürmer spielte einst ein halbes Jahr für den rheinischen Rivalen, ehe er aus Düsseldorf zum FC wechselte. Mit der Fortuna stieg er 2009 in die Zweite Liga auf. Nun könnte er seinen Ex-Klub in Richtung Zweite Liga schießen.

Köln – Es war ein halbes Jahr in Düsseldorf. Terodde hatte beim MSV Duisburg den Nachwuchs durchlaufen und zwar in zwei Kurzeinsätzen für die Zebras zum Profi geworden, ehe Fortuna Düsseldorf den jungen Stürmer für ein halbes Jahr zur Rückrunde der Saison 2008/09 auslieh. Düsseldorf wollte in die Zweite Liga aufsteigen und brauchte Verstärkung im Sturm. Terodde kam – und traf sofort. In seinem ersten Spiel für Düsseldorf markierte er einen Treffer beim Sieg über die Stuttgarter Kickers.

Es sollte sein erster und letzter Treffer für Düsseldorf bleiben. Fünf Mal von Beginn an, dazu drei Einwechslungen – doch im Saisonendspurt stand Terodde teilweise nicht einmal mehr im Kader. Ein Tor, ein Assist und am Saisonende die Aufstiegsparty in Liga zwei – das war seine Zeit im Dress des Gegners am Sonntag. Nach dem halben Jahr bei F95 ging es für „T-Rod“ nicht zurück nach Duisburg, denn beim FC war man auf den damals 21-jährigen Angreifer aufmerksam geworden und holte ihn nach Köln, wenn auch nur für die zweite Mannschaft. Dort traf Terodde in zwei Jahren und 52 Spielen insgesamt 20 Mal und legte 13 weitere Tore auf. Der Durchbruch bei den Profis blieb ihm bekanntlich verwehrt, und so dauerte es bis Januar 2018, ehe der Stürmer ans Geißbockheim zurück wechselte.

Vertrag in Köln bis 2021

Inzwischen ist Terodde in seiner dritten Saison für die Geissböcke und kämpft hinter Jhon Cordoba mit Anthony Modeste um die Position der Nummer zwei im Sturm. Gegen Mainz zog Trainer Markus Gisdol Terodde Modeste vor und brachte ihn für die Schlussphase. Darauf hofft Terodde erneut gegen seinen Ex-Klub. Wie es über die Saison hinaus für den inzwischen 32-Jährigen weitergeht, ist offen. Sein Vertrag beim FC läuft noch bis 2021. Gerüchte über das Interesse anderer Klubs gab es immer wieder. Auch aus Düsseldorf war dies zwischenzeitlich zu hören. Doch Terodde fühlt sich in Köln wohl. Wie es mit dem Stürmer weitergehen wird, dürfte erst in der Sommerpause klar werden.

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