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U21-Kaderplanung: „Kein Grund für große Veränderungen“

Die Saison der U21 des 1. FC Köln steht vor dem Abbruch. Für die Verantwortlichen bleibt daher genug Zeit, die kommende Spielzeit zu planen. Große Veränderungen sind dabei angesichts der erfolgreichen Saison 19/20 unter Trainer Mark Zimmermann nicht geplant, zumal aus dem eigenen Nachwuchs einige Talente zur Zimmermann-Elf stoßen werden. 

Köln – Vor zehn Tagen hat die U21 des 1. FC Köln das Training wieder aufgenommen. Kontaktlos und in Kleingruppen – so wie es die Profis vor ihrer Rückkehr ins Mannschaftstraining wochenlang praktiziert hatten. Der große Unterschied jedoch: Die U21 wird in dieser Saison wohl nicht mehr in den geregelten Spielbetrieb zurückkehren. Ein Abbruch der Saison gilt als sicher und soll am 20. Juni, wenn der Westdeutsche Fußballverband das nächste Mal tagt, beschlossen werden.

Treffen mit Aalen-Stürmer Ramaj

Die FC-Reserve würde die Saison damit auf einem starken fünften Platz beenden. Auch deshalb bleiben die Verantwortlichen am Geißbockheim mit Blick auf die Planungen für die kommende Saison gelassen. Nach dem Fast-Abstieg in der Vorsaison überzeugte die Mannschaft unter dem im Sommer 2019 installierten Trainer Mark Zimmermann in den vergangenen Monaten auf ganzer Linie und sah sich zu keinem Zeitpunkt der Gefahr ausgesetzt, in einen Abwärtsstrudel und damit in Richtung Abstiegskampf zu geraten. Zwar bestätigte NLZ-Leiter Matthias Heidrich gegenüber dem GEISSBLOG.KOELN ein Kennenlern-Treffen mit Stürmer Dijon Ramaj vom VfR Aalen aus der Regionalliga Südwest. Darüber hinaus verläuft die Personalplanungen für die U21 jedoch ruhig.

„Es gibt aufgrund dieser Saison keinen Grund für große Veränderungen“, zeigte sich Heidrich zufrieden mit dem aktuellen Kader. Zumal zur kommenden Saison erneut mehrere Toptalente aus der U19 aufsteigen werden. Hochveranlagte Spieler wie die beiden Innenverteidiger Sava Cestic und Elias Oubella, der koreanische Offensivspieler Jae-hwan Hwang, Linksverteidiger Erkan Akalp oder Mittelfeldstratege Georg Strauch sollen die Zimmermann-Elf in der kommenden Saison verstärken und die ersten Schritte im Erwachsenenfußball machen. Dazu passt, dass die Geißböcke ihre Talente in den vergangenen Monaten bereits langfristig binden konnten: Sowohl Akalp also auch Strauch und der bereits zeitweilig zur U21 beförderte Matthias Olesen haben ihre Verträge verlängert. Auch Torwart-Talent Daniel Adamczyk, kürzlich ebenfalls mit einem langfristigen Vertrag ausgestattet, könnte künftig zwischen U19 und U21 pendeln, nachdem er im Sommer 2019 noch mit der U17 Deutscher Meister geworden war.

Was geschieht mit Bisseck und Ostrak?

Der FC will von seinen starken Jahrgängen 2001, 2002 und 2003 in den kommenden Jahren ausgiebig profitieren. So manchem Spieler wird gar der Sprung direkt zu den Profis zugetraut, wie ihn zuletzt Jan Thielmann, Robert Voloder und Tim Lemperle genommen hatten. Philipp Wydra beispielsweise wird ab Sommer zwar zunächst von der U17 in die U19 aufsteigen. Doch der Österreicher gilt ebenso längst als Kandidat für die FC-Profis und ihm wird zugetraut, die U21 zu überspringen und direkt im Team von Markus Gisdol zu landen – wohl noch nicht fest ab dem Sommer 2020, jedoch in nicht mehr allzu weiter Ferne.

Unklar ist noch, wie der 1. FC Köln mit den Eigengewächsen verfahren wird, die von ihren Leihen zu anderen Profiklubs zurückkehren werden. Der 19-jährige Yann-Aurel Bisseck und der 20-jährige Tomas Ostrak kehren aus den Niederlanden respektive aus Österreich zurück nach Köln und gehören vertraglich zum Lizenzspieler-Bereich. Daher ist das Duo nach GBK-Informationen zunächst nicht für den U21-Kader der Saison 2020/21 eingeplant. Dies würde sich erst ändern, sollte man von der Profi-Abteilung ein entsprechendes Signal erhalten, nicht mit Bisseck und Ostrak zu planen. Eine Entscheidung ist bei dem Innenverteidiger und dem Offensivspieler aber noch nicht gefallen.

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