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Kainz über seine Verletzung: „Hatte nicht mit OP gerechnet“


Florian Kainz geht derzeit an Krücken. Der Außenbahnspieler des 1. FC Köln hatte sich gerade zu einem Leistungsträger gemausert, da verletzte er sich schwer am Knie. Zunächst hatte der 27-jährige nicht mit einer schwerwiegenden Verletzung gerechnet. Umso bitterer ist der monatelange Ausfall, den Kainz nun auch bestätigte.

Köln – Nicht nur aufgrund seiner fünf Tore und sieben Vorlagen aus der Vorsaison galt Kainz als ein wichtiger Spieler für die neue Saison beim 1. FC Köln. Der Österreicher spielte bis zu seiner Verletzung in Donaueschingen eine starke Vorbereitung, schien seine gute Form in die neue Saison gerettet zu haben. Dann die Abreise aus dem Trainingslager und der Verletzungsschock.

„Wir wollten schauen, ob ich zur Nationalmannschaft fahren kann oder besser zu Hause bleibe“, erklärte Kainz nun auf der Vereinswebsite des FC. „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass ich operiert werden muss.“ Das MRT hatte eigentlich nur eine Vorsichtsmaßnahme sein sollen, nachdem er mittwochs im Trainingslager Schmerzen im Knie verspürt hatte. Nun fällt er monatelang aus. Das bestätigte der 27-jährige. „Die nächsten Wochen werden ruhig verlaufen, denn noch bin ich auf Krücken“, sagte er Österreicher. Die Reha hat aber zumindest schon begonnen. „Wir schauen Schritt für Schritt, was ich machen kann.“

Ob Kainz überhaupt noch einmal in diesem Jahr auf den Rasen zurückkehren wird, steht noch nicht fest. Im ersten Moment sei die Diagnose „ein Schock“ gewesen, doch er versuche „nicht in Selbstmitleid zu verfallen“. Dabei hätte Kainz dem FC gerne in der schweren anstehenden Saison geholfen. „Es wird eine schwierige Saison – das ist uns allen bewusst. Aber so, wie wir trainiert haben, bin ich positiv gestimmt, dass wir gut in die ersten Wochen starten.“ In einer Woche trifft der 1. FC Köln im DFB-Pokal auf VSG Altglienicke, eine Woche später auf die TSG Hoffenheim zum Bundesliga-Auftakt.

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