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„Jetzt haben wir das Glück, das uns lange gefehlt hat“


Mit einem knappen 1:0 (0:0)-Sieg in Unterzahl hat sich der 1. FC Köln wichtiger drei Punkte im Abstiegskampf gesichert. Gegen den direkten Konkurrenten aus Mainz blieb es bis zum Schluss spannend und umkämpft, sodass die Erleichterung bei den FC-Spielern nach dem Spiel noch größer war. Die Stimmen zum Spiel. 

Aus Mainz berichtet Sonja Eich 

Elvis Rexhbecaj: „King Elvis hat nichts zu bedeuten (lacht). Scheißegal, wer das Tor macht. Wir haben uns als Team noch mal enger zusammengestellt, als wir kritisiert wurden. Wir stehen zusammen, egal was passiert. Jetzt haben wir das Glück, das uns lange gefehlt hat. Es liegt mir in den Genen meine Jungs anzufeuern. Wir wissen, dass wir in Unterzahl verteidigen können. Jetzt fahren wir happy nach Hause. Das Derby wird jetzt schön, wenn auch ohne Fans etwas trauriger. Wir wollen Leverkusen schlagen, klar.“

Timo Horn: „Wir sind total glücklich. Wir wussten, wie wichtig das Spiel für uns ist, vor allem mit den beiden Spielen gegen Leverkusen und Leipzig vor der Brust. Das war ein ganz wichtiger Sieg, der am Ende natürlich glücklich war. In Unterzahl und mit den ganzen Chancen von Mainz spielt man nicht alle Tage zu null. Es hat gut getan, dass das Glück auf unserer Seite war. Trotzdem hätten wir natürlich das 2:0 machen müssen.“

Die Jungs haben unglaublich viel investiert

Markus Gisdol: “ Wir haben natürlich große Freude bei uns über eine weitere stabile Leistung unserer Mannschaft. Die Jungs haben unglaublich viel wieder investiert. Fußballerisch war es nicht einfach, Mainz hat heute einen guten Spielaufbau gewählt. Es war schwierig das zuzulaufen, wir mussten extrem fleißig sein. Es war der Plan, dem Gegner etwas mehr Ball zu geben. Bis auf die letzen fünf hektischen Minuten fand ich die Leistung sehr gut und es ist eine große Freude, wenn du hier 1:0 gewinnen kannst und einen weiteren wichtigen Stein umgestoßen hast. Und ich muss die Frage nicht mehr beantworten, wann wir denn mal wieder zu null spielen. Wir haben mit viel Energie drei Punkte gemacht.“

Jan-Moritz Lichte: „Der entscheidende Punkt war, dass wir gegen einen kompakten Gegner zwar an der ersten Reihe vorbeigekommen sind, dann aber zu viele Ballverluste hatten. Aus dieser Situation fällt dann auch der Konter zum 0:1. Köln hat gut verteidigt, uns hat die Tiefe gefehlt. Das Zusammenspiel hat nicht so geklappt, dass wir uns noch mehr Chancen erarbeiten konnten. Vor allem nach der Gelb-Roten Karte hätten wir den Ausgleich machen müssen. Köln hatte zugegebenermaßen aber auch nach der Führung noch zwei, drei gefährliche Aktionen.“

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