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Özcan kritisiert: „Waren nicht 100 Prozent bei unserer Arbeit“


Der 1. FC Köln hat sein Auftaktspiel im neuen Jahr mit 0:1 (0:0) gegen den FC Augsburg verloren. Damit geht nicht nur der Fluch gegen die Fuggerstädter weiter, sondern auch die Sieglos-Serie im heimischen Stadion. Den Augsburgern reichte dabei eine echte Chance im zweiten Durchgang, während die Geißböcke ihre wenigen Gelegenheiten liegen ließen. Die Stimmen zum Spiel. 

Aus Müngersdorf berichtet Sonja Eich 

Salih Özcan: „Das Spiel war eigentlich ausgeglichen. Augsburg ist einmal durchgekommen und hat das Ding reingemacht. Wir haben uns vom Diskutieren und Reden auf dem Platz zu sehr beeinflussen lassen. Wir waren nicht zu 100 Prozent bei unserer Arbeit und haben so das Spiel verloren.“

Marius Wolf: „Wir stellen uns beim Gegentor dumm an. Ich habe die Chance auf dem Fuß. Es ist bitter, dass wir ohne Punkt dastehen, wir haben eigentlich kein schlechtes Spiel gemacht. Augsburg provoziert gerne, die Schiedsrichter fallen gerne darauf rein. Das hat man heute auch gesehen. Wir haben ein hartes Spiel geführt und die Zweikämpfte angenommen. Mit etwas Glück mache ich das Tor und wir gewinnen das Spiel. Es waren Kleinigkeiten, die heute entschieden haben.“

Mir fällt es schwer, meine Mannschaft zu kritisieren

Markus Gisdol: „Glückwunsch an Augsburg, auch wenn es für uns heute bitter ist. Wir haben ein ausgeglichenes Spiel gesehen, wo beide hinterher mit einem Unentschieden wohl okay gewesen wären. Wenn wir das 1:0 machen, denke ich, dass wir gewinnen. Wir hatten die beiden großen Chancen von Bornauw und im zweiten Durchgang von Wolf. Jetzt haben wir ein enges Spiel 0:1 verloren. Deswegen fällt es mir schwer, meine Mannschaft heute zu kritisieren. Wir müssen das analysieren und dann geht es weiter.“

Heiko Herrlich: „Ich freue mich über die drei Punkte. Wir haben im Vorfeld gesagt, dass Köln ein Gegner auf Augenhöhe ist, bei dem wir etwas mitnehmen wollen. Zunächst haben sich die Reihen neutralisiert, wobei wir etwas mehr vom Spiel hatten. Wir mussten geduldig sein, bis die richtige Situation kommt. Das hat dann auch geklappt. Es war insgesamt glücklich, aber der Sieg geht in Ordnung.“

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