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Rückkehr nach Freiburg für Ellyes Skhiri „etwas Besonderes“


Für Ellyes Skhiri war die Partie beim SC Freiburg in der vergangene Saison eine besondere im Trikot des 1. FC Köln. Nicht nur, dass der Mittelfeldspieler sein erstes Bundesliga-Tor bei den Breisgauern erzielen konnte. Gleichzeitig schoss der Tunesier die Geißböcke damit zum ersten Saisonsieg. Ein Umstand, den der 25-jährige in dieser Saison sogar wiederholen konnte. 

Köln – Es war das erst dritte Bundesliga-Spiel von Ellyes Skhiri für den 1. FC Köln, doch mit seinem beherzten Sololauf in der Nachspielzeit beim Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg schoss sich der Tunesier früh nach seinem Wechsel in die Herzen der FC-Fans. Zuvor hatte Skhiri bereits den Ausgleich von Anthony Modeste vorbereitet, ehe er mit seinem Tor in der Nachspielzeit für den damals ersten Saisonsieg sorgte. Nun reist der Mittelfeldspieler mit seiner Mannschaft am Samstag erneut in den Schwarzwald.

Es kam da einfach alles zusammen

„Für mich ist es schon etwas Besonderes“, gab der in Frankreich geborene 25-jährige nun auf der Vereinshomepage zu. Dabei erinnerte sich Skhiri nochmal an den entscheidenden Moment: „Es kam da einfach alles zusammen. Es war ja nicht nur mein erstes Bundesliga-Tor, sondern auch gleichzeitig ein wichtiger Treffer. In der Nachspielzeit zum ersten Saisonsieg zu treffen hat sich sehr gut angefühlt. Ich werde dieses Tor nicht so schnell vergessen. Aber jetzt ist ein neues Spiel. Ein Spiel, in dem ich wieder meine Leistung bringen und dem Team helfen will.“ Wie schon in der vergangenen Saison gehört Skhiri auch in dieser Spielzeit zu den absoluten Leistungsträgern, der zwar zwischenzeitlich in ein Formloch gefallen war und dadurch gegen Werder Bremen nur auf der Bank saß, aus der ersten Elf aktuell aber kaum noch wegzudenken ist. Mit seinem Doppelpack gegen Borussia Dortmund sorgte der Tunesier zudem wie schon gegen Freiburg im letzten Jahr für den ersten Sieg der Saison.

Skhiri blickt nur nach vorne

Nach dem sportlichen Aufschwung im Jahresendspurt 2020 folgte für Skhiri sowie die Geißböcke gegen den FC Augsburg nun die Enttäuschung. „Wir hatten uns einen besseren Start ins Jahr erhofft. Wir wollten direkt mit einem guten Gefühl ins neue Jahr gehen“, erklärte der 25-jährige. Allzu hoch hängen wollte er die Niederlage aber nicht und stattdessen den Blick direkt wieder auf die verbliebenen richtungsweisenden Spiele im Januar richten. „Die Hinrunde hat noch drei Spiele und insgesamt haben wir im Januar gleich fünfmal die Chance, es besser zu machen. Wir wollen die Hinrunde bestmöglich beenden und Punkte sammeln. Alles ist möglich. Die Tabelle ist eng. Aber natürlich sind wir uns der Situation bewusst. Wir werden bis zum Schluss als Team kämpfen müssen.“ Damit es schon gegen Freiburg wieder besser läuft, forderte Skhiri nun mehr Stabilität bei eigenem Ballbesitz. Zu häufig verlieren die Geißböcke aktuell den Ball im Spielaufbau durch einfache Fehler oder Unkonzentriertheiten. „Wir können verteidigen, wir müssen uns aber selbst mehr erarbeiten und herausspielen. Einfach mobiler sein auf dem Platz. Wenn wir es schaffen, uns mehr Chancen herauszuspielen, wächst auch das Vertrauen und dann kommen die Tore und bessere Ergebnisse von ganz alleine“, ist sich der tunesische Nationalspieler sicher.

Die Reise in den Schwarzwald dürfte für den FC am Samstag aber alles andere als einfach werden. Zwar konnten die Geißböcke in der vergangenen Saison beide Spiele gegen den SC gewinnen, der 2:1-Erfolg am 3. Spieltag war jedoch der erste FC-Sieg in Freiburg seit 1996. In der Zwischenzeit fielen die meisten Partien zugunsten der Freiburger aus. Hinzu kommt, dass die Gastgeber nach Startschwierigkeiten zu Beginn der Saison aktuell richtig gut drauf sind und sich mit vier Siegen in Folge aus der Abstiegszone befreien konnten. „Freiburg ist wirklich in einer richtig guten Form“, erklärte Skhiri, fügte aber hinzu: „Aber auch in diesem Spiel haben wir eine Chance. Wir schauen nicht auf den Gegner, sondern vor allem erst einmal auf unser Spiel. Wir müssen unsere Waffen einsetzen, fokussiert sein und unser Bestes geben.“ Damit soll es in Freiburg dann mit dem dritten Saisonsieg klappen. Vielleicht ja auch wieder mit einem Tor von Ellyes Skhiri.

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