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Bornauw zurück beim FC – Hector noch nicht im Kader?


Es geht aufwärts beim 1. FC Köln, zumindest gesundheitlich. Die Geißböcke konnten zum Ende der Woche Sebastiaan Bornauw wieder am Geißbockheim begrüßen. Der Belgier nimmt nach seinem Eingriff an der Wirbelsäule das Athletiktraining wieder auf. Derweil kämpfen sich Florian Kainz und Jonas Hector wieder zurück. Zumindest der FC-Kapitän könnte bald wieder eine Option sein.

Köln – Dass der 1. FC Köln gegen den SV Werder Bremen am Sonntag auf den Gelb-gesperrten Rafael Czichos verzichten würde, war ebenso klar gewesen wie das Fehlen von Florian Kainz, Sebastian Andersson und Sebastiaan Bornauw. Während der Schwede noch immer nicht weiß, wann er wieder mit der Mannschaft trainieren kann, konnten zumindest Kainz und Bornauw wichtige Schritte zurück machen.

Bornauw ist zurück – Kainz braucht noch Zeit

„Ich freue mich, dass Sebabstiaan Bornauw wieder am Geißbockheim ist“, sagte FC-Trainer Markus Gisdol am Freitag. „Er fühlt sich wie ein neuer Mensch. Der Rücken tut nicht mehr weh.“ Bornauw hatte sich am Montag verspätet dem minimalinvasiven Eingriff an der Wirbelsäule unterzogen, nachdem der erste Versuch wegen einer allergischen Reaktion hatte abgebrochen werden müssen. Nun ist Bornauw zurück in Köln und kann mit der Vorbereitung auf sein Comeback beginnen. „Natürlich hat er athletisch einen Rückschlag erlitten, aber er kann jetzt wieder arbeiten. Es kommt darauf an, wie schnell der Körper wieder aufgebaut werden kann.“

Gegen Bremen und wohl auch gegen Union Berlin in einer Woche wird Bornauw noch fehlen. Ob er gegen Borussia Dortmund vor der Länderspielpause wieder zum Einsatz kommt, wird sich erst in der nächsten Woche entscheiden. Dann wird auch Florian Kainz in Teilen mit der Mannschaft trainieren, so wie in dieser Woche. „Kainzi hat in dieser Woche die ersten Teile mitgemacht, alles, was noch ohne Zweikampf ist“, sagte Gisdol. „Das ist problemlos gelaufen. Bei ihm werden wir uns Schritt für Schritt steigern.“ Es sei aber noch nicht absehbar, wann der Österreicher gänzlich mitwirken und dann auch wieder eine Option für die Bundesliga sein kann. Der Schaden am Knie aus dem vergangenen Sommer ist zwar verheilt, Spieler und Verein brauchen aber weiter Geduld.

Hector wohl noch nicht im Kader

Diese hatte der FC in den vergangenen Monaten in hohem Maße mit Jonas Hector, der zuletzt bereits zum zweiten Mal mit einer rätselhaften Muskelverletzung ausgefallen war. Erst im Nacken, dann im Oberschenkel – jetzt ist Hector wieder zurück und im Mannschaftstraining. „Jonas hat die Einheiten problemlos mitmachen können“, sagte Gisdol, klang dabei aber zurückhaltend, ob Hector bereits für Bremen eine Option für den Kader werden könnte. „Es sieht besser aus, auch wenn es für dieses Wochenende vielleicht noch keine Veränderungen im Kader geben wird“, hielt sich der FC-Coach mit Prognosen zurück. Bei allen Fortschritten stehen den Geißböcken also weiterhin keine der Verletzten als Rückkehrer zur Verfügung.

7 Kommentare
  1. Gerd1948 sagte:

    Bremen über eine Energieleistung neben einer Offensivleistung schlagen und nächste Woche mit Hector nach Berlin. Es braucht den 2.Heimsieg damit es nicht im Endspurt der Saison eine mentale Sache wird, die neben dem rein sportlichen sehr großen Raum einnehmen kann. Auf Deutsch ist es ja nichts anderes als es sportlich aus eigener Kraft in die richtigen Bahnen lenken zu können.

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    • Norbert Furmanek sagte:

      Genau so ! Alles reinhauen . Kann doch nicht so schwer sein 90 Min. Gas geben !!! Vor allem wenn es heute auf Schalke optimal läuft . Ein Remis wäre Top. Sollte Mainz aber gewinnen ist enormer Druck da , dann könnte die Mannschaft mal zeigen wozu sie fähig ist .

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