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Eine Trotzreaktion in der Krise ist kein Zeichen der Stärke


Es ist genau das Ergebnis, das den 1. FC Köln am wenigsten weiterbringt. Das 2:2 (1:1) gegen Borussia Dortmund war ein Punkt für die Moral, ein Punkt für Markus Gisdol, aber weder ein Befreiungsschlag, noch der Vorbote eines möglicherweise reinigenden Gewitters. Jetzt geht es wahrscheinlich erst einmal weiter so. Doch ein „Weiter so“ bringt bekanntlich nur selten Erfolg.

Ein Kommentar von Marc L. Merten

In der 89. Minute sah die Tabelle für den 1. FC Köln so vielversprechend aus. Die Geißböcke mit vier Punkten vor Hertha und Mainz, drei Punkten vor Bielefeld. Dann traf Erling Haaland den FC ins Herz. Ein Ausgleich, der den Kölnern unendlich weh tut. Denn tatsächlich sind es nun nur zwei Punkte Vorsprung auf Rang 16 und 17, dazu das schlechtere Torverhältnis. Mainz und Hertha können am Sonntag beide am FC vorbeiziehen.

Und wieder: Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel

Schon Mitte Januar, nach dem 0:0 des FC gegen die Hertha, titelte der GEISSBLOG.KOELN: „Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel.“ Am Samstag stellte sich genau dieses Gefühl wieder ein. Hätte der FC in der 90. Minute ausgeglichen und sich so noch einen Punkt erspielt, hätte es sich zumindest insofern anders angefühlt, als dass der FC die großartige Moral hätte in den Vordergrund stellen können. Den Sieg aber in greifbarer Nähe zu haben und ihn dann noch entrissen zu bekommen, ist brutal. Ismail Jakobs deutete es an dem Spiel an. So wirklich freuen und pushen konnte man sich nach dem 2:2 niemand.

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass es Markus Gisdol mal wieder geschafft hat, am Rande der Entlassung stehend, seine Spieler zu einer kämpferisch und taktisch stabilen Leistung zu animieren. Diese Qualität hat den FC-Trainer schon mehrfach den Job gerettet. Die Frage lautet nun: Reicht das wirklich aus, um die Geißböcke wieder auf Kurs zu bringen? Am Sonntag wollen sich die FC-Bosse beraten. Es gilt als sicher, dass sie den wieder einmal guten Auftritt gegen ein strauchelndes Top-Team als Aufwärtstrend interpretieren. Doch eine Trotzreaktion im Krisen-Modus hat man in dieser Saison schon zu häufig gesehen – und zu selten eine Bestätigung dieser Leistung in den folgenden Partien.

Ein „Weiter so“ darf es nicht geben

Gisdol sollte, sofern er weitermachen darf, das Vertrauen der Verantwortlichen nicht als „Weiter so“ verstehen. Vielmehr bietet die Länderspielpause die letzte echte Chance auf Veränderungen. Dass es diese braucht, darüber darf der Punktgewinn gegen Dortmund nicht hinwegtäuschen. Denn Fakt ist auch: Ein weniger überheblicher BVB hätte den wackeligen FC schon in der Anfangsphase mit zwei oder drei Gegentoren versenkt. Ein noch treffsicherer Erling Haaland alleine hätte den FC mit seinen zahlreichen Großchancen als Verlierer vom Feld schießen können. Gisdols Job hatte am Samstag am seidenen Faden gehangen. Er hat gehalten. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

55 Kommentare
  1. guido sagte:

    Der BVB war unfassbar schlecht.
    Abspielfehler ohne Ende, Überheblich nach dem 0:1.
    Und ich hatte echt die Hoffnung das der BVB auf „normalen“ Niveau spielt und Markus fliegt.
    Aber ich sehe es genau so wie Marc. Wird als Aufwärtstrend gewertet werden, Gisdol darf weiter machen und wir steigen ab.

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    • Thueringer sagte:

      Ja ich bin ein echter Fan,
      Seit dem 09. Juni 1968 schlägt mein Fußballherz für den Effzeh.
      Nein, ich wünsche mir immer einen Sieg,auch gestern.
      Trotz allem sollte man die Notbremse ziehen und Gisdol beurlauben. Denn nur jetzt hat man noch die Chance durch einen Trainerwechsel etwas zu bewirken.
      Hier geht es um unseren Verein, nicht um einzelne Personen.
      Eine bitte noch,keine Beleidigungen.

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    • FC Neukoelln sagte:

      Das ist ja geradewegs so, als müsste ich als Hasenfreund es unbedingt niedlich finden, wie der Hase da so süß vor der Schlange kauert. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Es soll tatsächlich schon vorgekommen sein, dass echte Veränderung echte Veränderung nach sich zieht.

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    • kalla lux sagte:

      Neu hier?
      Jedenfalls noch nicht viel von dir gelesen!
      Egal, was in deinen Augen macht den Richtigen Fan aus??
      Blinder Gehorsam?
      Blindes Vertrauen?
      Blindes wegsehen?
      Welches Wort kam jetzt am meisten vor?
      Also lass die Leute in Ruhe und wen du als ECHTER FAN eine andere Meinung hast so ist das okay, gibt dir aber kein Recht andere anzuzweifeln!

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      • Immerfc sagte:

        So sieht’s aus. Wir quatschen hier nur über eine Nebensache Fussball, unterschiedliche Meinungen müssen nicht jedem passen , jedoch ein wenig Respekt wäre angebracht… es kann doch nicht sein das es hier Leute gibt die sich mehr auf Kommentare anderer stürzen als auf alles andere… und ich behaupte mal ein jeder der sich hier einbringt ist fc Fan… natürlich würden wir unseren fc am liebsten regelmässig mittwochs spielen sehen, falls es aber irgendwann mal bis in die Regionalliga gehen würde wäre ich immer noch glühender fc Fan… schönen Sonntag euch

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    • Kurti sagte:

      @MAdo1953 lies dir die Kommentare nochmal durch, dann wirst du Festellen, das 1 user sich eine Niederlage wünschte und nicht 4.
      Passt dann nicht so in Dein krankes Weltbild, darum wird die Wirklichkeit verändert.

      Es geht auch nicht um ein Spiel oder das gestrige Spiel.
      Fakten sind:
      6 Spiel, 2 Punkte.
      aus 8 Punkten Vorsprung wurden 2, die heute noch auf minus 1 absinken können.

      Seit genau 1 Jahr ist die Tendenz extrem negativ, Höhepunkte das 1:6 in Bremen oder das 1:5 in Freiburg.
      Das Restprogramm:
      (A) VfL Wolfsburg
      (H) FSV Mainz 05
      (A) Bayer Leverkusen
      (H) RB Leipzig
      (A) FC Augsburg
      (H) SC Freiburg
      (A) Hertha BSC
      (H) Schalke 04

      Da holen wir mit Glück noch 7 Punkte mit Gisdol.

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  2. Ankerdensin sagte:

    Jeder Geschäftsführer eines Unternehmens, welches immer wieder seine Umsatzziele nicht erreicht, an wenigen speziellen Tagen aber gute Umsätze erzielt, aber nichts lernt im Laufe der Zeit, wird nicht mehr Geschäftsführer sein. Und genau so stellt es sich mir da. Gegen Gladbach hatten wir verkaufsoffenen Sonntag (spezieller Tag), da hat die Kasse geklingelt, und danach wieder nix auf die Reihe gebracht. Skurrile Ideen und Aufstellungen und so geht es die ganze Zeit. Nun wieder, und es wird als Signal gewertet, die Mannschaft lebt.
    MG hat kein Konzept, er hat über mehre!!! Monate seine „Umsatzziele“ nicht erreicht. Die Mannschaft ist nicht so schlecht, meine Meinung. Man macht zu wenig aus ihr. Und dann darf das reichen für Platz 15 – 12. Aber man muss machen. Es gibt doch, trotz punktueller positiver Ergebnisse nichts erkennbares. Sorry, es sollte gehandelt werden.

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  3. kalla lux sagte:

    Guten morgen!
    Leider war ich gestern verhindert und kann also nicht viel zum Spiel sagen.
    Aber egal, die Tatsache ist wieder kein 3er. Wir können uns nicht absetzten, ganz im Gegenteil.
    Wir werden einfach überholt, wen nicht Heute dann in 2 Wochen!
    Den Fakt ist nun mal , 6 Spiele 2 Punkte. Und da war nun wirklich nicht nur die Elite Deutschen Fußballs dabei. Was bringt dieses Punkt mitnehmen, wen andere an einem Spieltag mehr Punkte machen wie wir in 6! Aber die Frage steht im Raum, wer will 8 Spieltage vor Schluss sich in die Nesseln setzen? Wer nimmt einen Vertrag an der eventuell nur für 8 Spiele gilt?
    Wer ist der Motivator, der unseren möchte gern Stars Eier gibt?
    Bitte nicht einen Hotte Jünger, ala Breitenreiter, Keller… dann kann man auch den Taktiker behalten.
    Fragen über Fragen bei denen einem ganz Übel werden kann!

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    • Bob Brown sagte:

      Ganz genau das !
      Wir holen 2 Punkte in 6 Spielen, Max Moors Team ( Mainz) holt in einem Spiel 3.
      Ich weiss auch schon was jetzt kommt.
      Heldt will fair sein und erst noch schauen wie es läuft wenn Gisdol den Anderson und den Kainz hat, er bekommt wieder eine Gnadenfrist.
      Ein gutes Spiel dass noch nicht mal gewonnen wird reicht beim FC um Trainer zu sein.

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    • Gerd1948 sagte:

      Dies halte ich auch für gefühlt die beste Lösung gerade. Man darf ja in dem schlingernden Schiff derzeit froh sein, dass man jemanden auf der Kommandobrücke entdeckt hat. Es muss eine unumstößliche Entscheidung her, sonst könnte uns trotz vorhandener Klasse diese Eierei um die Ohren fliegen.

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  4. ChrisWalker sagte:

    Wir sind eh so spät in der Saison, dass ein Trainerwechsel an grundlegenden taktischen Problemen wenig bis nichts lösen wird. Da sollte man den mentalen Effekt eines Trainerwechsels auch nicht vor Wolfsburg ziehen sondern eher danach vor nem richtigen „Endspiel“. Dazu ist Wolfsburg auch wieder so ein Gisdol-Spiel: Gegner mit großen starken IV, die aber ihre Stärken gegen Köln nicht ausspielen können, weil wir diesen Raum gar nicht bespielen.

    Generell dürfte das ein brutal schwerer Weg werden. Das Restprogramm ist schwer, von auf dem Papier leichten Gegnern sind mit in Augsburg und in Berlin zwei Spiele dabei, wo wir fast immer schlecht aussehen und die uns von der Spielanlage auch nicht liegen.
    Grundsätzlich auch ein Problem: Wir spielen gegen die Topteams, wenn es für die noch um alles geht. Mainz trifft hinten raus aus 4 Teams aus den Top 5. Wenn dann Meisterschaft und CL-Plätze ausgespielt sind, dürften dort noch einiges möglich sein. Hertha und Bielefeld haben beide nach diesem Spieltag quasi keine Topteams mehr vor der Brust. Die werden also anfangen zu punkten. Bei uns sehe ich das noch nicht so.
    Ich halte es gar nicht für so unrealistisch, dass wir aus den Spielen gegen Mainz, Hertha und Schalke 7 Punkte holen müssen, damit es für Platz 15 reicht.

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  5. Geisbock Renner sagte:

    Was der Trainer taktisch drauf hat, zeigte er mit der Einwechslung von Schmitz. Anstatt Ehzi drin zu lassen, kommt dieser Kreisligakicker. Er verlor jeden Zweikampf und war nicht in der Lage zu helfen.
    Gisdol raus und Held gleich mit.
    Und wenn wir schon dabei sind, auch Wehrle sollte sich verabschieden.

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      • Gerd1948 sagte:

        Ich verstehe das auch nicht, dass das nicht von jedem gesehen wurde, das Easy verletzt war. Er hätte schon in der Szene liegen bleiben müssen, denn fast hätte es geklingelt dadurch. Dann nehm ich wenigstens da was Zeit von der Uhr. Ich weiß auch nicht warum man Spieler hier als Kreisliga Kicker bezeichnen muss. Bei Schmitz weiß man ganz klar was man hat. Er ist backup, aber auch nicht weniger. ( Gott, lass das Tor in Regensburg doch noch zählen) :-)

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        • ichfreuemich sagte:

          Ja, du hast vollkommen Recht. Ich wünsche mir oft etwas mehr Objektivität in der Diskussion. Bei aller Grisdol-Basherei sollten die Forderungen nicht von Hass und Unvernunft geprägt sein. Ich bin mir derzeit auch noch nicht Mal sicher, ob ein Trainerwechsel das Allheilmittel ist. Gisdol macht augenscheinlich viele Fehler, aber es gab auch Phasen, in dem er sehr viel richtig gemacht hat. Vielleicht war dieses Spiel der Startschuss in eine Siegesserie wie vor einem Jahr. Ich war auf jeden Fall sehr positiv überrascht, was die Mannschaft mit dieser Aufstellung gestern geleistet hat. Das war sicherlich mehr, als die meisten dem FC noch zugetraut haben.

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          • Gerd1948 sagte:

            Ja, die Aufstellung hat mich auch erst mal konsterniert zurück gelassen. Aber wenn die Reihen eng stehen und aggressiv agieren können ergeben sich Räume in den auch Anspielstationen sich ergeben weil die Wege kurz sind zum Nebenmann. Und er ist sich ja von Anfang an nicht zu schade auf die Jugend zu setzen und geht den Weg mit, den wir nun mal gehen müssen. Auch die voreilige unnötige Vertragsverlängerung hatte ich eigentlich so verstanden, dass man es richtig ernst nimmt mit der Kontinuität. Nur gibt es halt diese Gesetze des Fußballs die in Kraft treten bei anhaltendem Misserfolg. Eigentlich sind solche Leistungen wie gestern jedes Mal auch ein Fingerzeig darauf, dass Gisdol zu wenig aus der Mannschaft raus holt.

          • Norbert Furmanek sagte:

            Trainerwechsel —aktuell Bielefeld hat auch noch nichts bewirkt! Wenn M.G. nicht immer so viele Aussetzer in seinen Auswechselungen hätte sähe viele anders aus !!! 8 Punkte Vorsprung zu verspielen ist ein Argument . Und sollten es am Abend noch mehr sein muß der FC sich ordentlich Gedanken machen ob man an dem Trainer festhalten will.

          • Bob Brown sagte:

            Genau dieses denken ist es weshalb Gisdol weiter machen darf, es reicht ein unentschieden damit man wieder so euphorisch ist und denkt dass ist jetzt der Startschuss für eine Siegesserie? Wie oft denn noch? Die ersten 3 vermeintlichen Startschüsse gehe ich noch mit aber mittlerweile, nach 7 Strohfeuern, sollte auch der letzte merken dass da kein Startschuss mehr kommt. Man kann sich auch in den Abgrund hoffen und glauben.
            Vielleicht kommt ja gegen Schalke der Startschuss Nr. 27. Leider alles Platzpatronen

  6. Klaus sagte:

    Für eine Entlassung von Gisdol spräche viel. Alles, was hier diskutiert wurde. Auch die HSV-Erfahrung. Dennoch möchte ich den Horst mal ins Zentrum bringen.
    Welcher Trainer kann mit einer Mannschaft erfolgreich arbeiten, die eine solche Unwucht hat wie die des FC: wir hatten im Sommer noch drei Top-Stürmer. Dass man 15 Mio für Cordoba mitnimmt und Andersson holt, verständlich. Aber dass HH den Simon nach HH verschenkt und weiterhin einen großen Teil seines Gehalts bezahlt, ist – zumindest von außen betrachtet – geschäftsschädigend. Selbst wenn Andersson fit geblieben und Tolu eingeschlagen wäre, einen Typ mit der Erfahrung und dem Charakter kannst du immer bringen und im Strafraum nochmal für Unruhe sorgen…
    Dann das Thema Rechtsverteidiger! Der Geissblog.koeln hat das ja gut beschrieben. Zudem die so genannten Kreativspieler, die HH geholt hat: Dennis, Limnios helfen – anders als geplant- nicht sofort weiter. Dass die Jungs Zeit brauchen, um anzukommen, kann man ihnen nicht vorwerfen. Wohl aber dem Horst, der entweder grobe Anfängerfehler macht oder zu unkreativ ist, aus den engen Gegebenheiten des Marktes, zumal in Corona-Zeiten, brauchbare Lösungen zu gewinnen oder aber zu schlecht beraten wurde von Aehlig, etc., sich dann aber vorwerfen lassen müsste, seiner Verantwortung nicht gerecht geworden zu sein.
    Auch seine Kommunikation war – geschäftsschädigend. Wenn ich herumposaune, dass der Kader zu groß ist und ich Spieler verkaufen möchte, welcher Kaufinteressent bitte ist denn dann noch bereit, Geld auf den Tisch zu legen? Das gleiche gilt umgekehrt: wenn klar ist, dass der einen Spieler mit diesem oder jenem Profil händeribgend braucht, na dann zahlt man eben drauf. Der einfachste Verkaufstrick der Welt: dein Gegenüber deine Not spürt, zahlst du dafür. Dass HH diesen Mechanismus nicht kennt, will ich mir nicht vorstellen. Warum er aber so unglücklich kommuniziert, die Frage sollte man ihm stellen ….

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  7. Hennes48 sagte:

    Als Gisdol gestern nach dem Spiel so gelöst vor der Kamera stand und grinste, als fehle nun nur noch ein Punkt zum Klassenerhalt, da war mir klar, dass er bereits wusste, dass er weiter wurschteln darf. Überhaupt so gelöst und zufrieden zu sein, nachdem man in der 90. Minute so ein dämliches Gegentor kassiert hat, erschließt sich mir nicht! Aber jetzt ist erstmal ne Woche Regeneration angesagt…gutes Signal mal wieder…es ist und bleibt doch seit exakt 12 Monaten diese grausige Bilanz! Ich kann es einfach nicht nachvollziehen an dieser Position nicht schon längst gehandelt zu haben. Vermutlich findet dieser Vorstand es spürbar anders, so einfach gar nicht zu reagieren. Das hat doch rein gar nichts mit gestern zu tun…ob 2:1, 2:2 oder gar 2:3…es wäre doch das gleiche Spiel gewesen…und zwar ein sehr schwaches Spiel des BVB! Vielleicht ist der FC heute Abend 17.! Was würde ein reales Eingreifen der unzähligen Postenträger im Club eigentlich veranlassen???

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  8. Horst sagte:

    Ich denke, die Hoffnung liegt bei der Rückkehr von Kainzi, Bornauw und Anderson.
    Da setzen alle drauf beim FC.
    Ich bin mir unsicher, was den Trainer angeht. Das Gegentor in der letzten Minute konnte er nicht verhindern. War ein typisches FC Tor. Kadelbach lässt sich ausspielen wie ein C Jugendlicher, Mere schläft, Horn, kann er da nicht dran? Warum wird so ein Spieler Wie Haland nicht in die Mann Deckung genommen bei dem Spielstand.
    Ansonsten habe ich ein gutes Spiel vom FC gesehen. Die Frage die bleibt ist, warum haben sie nicht schon öfter so gespielt? Wo liegt das Problem?

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    • Gerd1948 sagte:

      Richtig Horst, wo liegt das Problem diese paar % mehr immer raus zu kitzeln. Ich lasse mir die Leistung des FC auch nicht schmälern, aber es bleibt dabei, dass man nie über mehrere Spiele mal überzeugen konnte.
      Klaus hat ja in vielem Recht, aber ich sehe das mit der Unausgewogenheit etwas anders. Terodde wollte man die Chance nicht verbauen, er hätte trotzdem hier kaum gespielt und wäre wenn auch nicht der Heilsbringer gewesen, auch Andersson wohl höchstens auf Strecke. Insgesamt ist der Kader aber exakt da anzusiedeln wo man sich befindet, knapp über dem Strich. Allerdings hätte uns bei der schwachen Punktzahl eine besser Konstanz weiter von der gefährlichen Zone weg gebracht, soll heißen, das wir 5-6 Punkte mehr haben könnten.

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  9. Flo sagte:

    Damals hat man Anfang in die Wüste geschickt obwohl der Aufstieg so gut wie durch war . Da hatte man Schiss es könnte noch schiefgehen. Jetzt steht man mit einem Bein in Liga 2 und hält an so einem schlechten Trainer seit Monaten fest . Unbegreiflich. Man kann es aber drehen und wenden wie man möchte , denn wenn ein neuer Trainer den Abstieg nicht verhindert , dann werde einige hier , wieder schreiben man hätte an Gisdol festhalten sollen .
    Wenn man einen neuen Trainer holt , dann einen der unverbraucht in Liga 2 eine neue Mannschaft aufbauen kann . Zum Spiel gestern kann man festhalten das die versprochenen Umstellungen nicht gekommen sind . Drexler ist nie und nimmer ein Bundesligaspieler in Liga 1. Die ganzen Einwechselungen ein Griff in die Tonne .

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  10. Gerd1948 sagte:

    Übrigens sehe ich die Leistung gestern nicht als Trotzreaktion. Eine Trotzreaktion war eher das, was auf den schnellen Rückstand folgte und man sah, was Dortmund anbot. Insgesamt aber war es ähnlich wie gegen Bremen, dass der FC auch spielen durfte und aber auch konnte. Die Mannschaft hat das Potenzial richtig gut zu kombinieren. Das dazu aber ein technisch brillianter Spieler wie Duda permanent als Dreh und Angelpunkt dienen muss sollte aber klar sein. Eine Trotzreaktion in der Krise ist kein Zeichen von Stärke, es ist aber ein Zeichen, dass die Mannschaft lebt und intakt ist und keine Verunsicherung da ist.

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  11. Flo sagte:

    Mainz wie es singt und lacht . Wenn man bedenkt was in Mainz so los war und wie die jetzt unter dem neuen Trainer spielen haben die den Abstiegskampf angenommen . Gegen die verlieren wir zu Hause auch . Spitzenspiele in Liga 2 gibt es ja auch . Schalke 04, Düsseldorf ,Pauli und vielleicht noch der HSV .

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  12. Friedel Breitenbach sagte:

    Die Zeit für Gisdol und auch für Heldt ist m. E. abgelaufen. Präsidium u. Verwaltungsrat
    handeln sie.! 1996 hatte ich bei der Mitgliederversammlung in der Messehalle,
    Hartmann um den Rücktritt gebeten bzw. er möge in drei Monaten eine außerordent-
    liche Mitgliederversammlung einberufen. Der Kölner-Stadt-Anzeiger bezeichnete mich 2 Tage nach dieser Versammlung in seiner Ausgabe als Chefankläger. Ich hatte in mehreren Redebeiträgen Herrn Hartmann am Mikrofon zugerufen, dass, wenn sich nichts ändere, der FC absteigen würde und wie Lattek einmal ausgesagt hatte, ich zitiere: „Der FC steigt ab und keiner merkt es, Zitatende.“ 1996 schriebt der Redakteur des KSTA, Matthias Geyer, in einem Leitartikel, an mich gerichtet, ich zitiere:“ Herr Breitenbach beim FC funktioniert noch nicht einmal die Telefonzentrale, jedoch die Satzung die ist einmalig, sie müssen das Kleingedruckte beachten, denn wenn es um den FC geht halten selbst Parteien zusammen, Zitatende.“ Herr Jäger von Sport Bild Köln sprach mich in der Messehalle an und bat mich, alles dafür zu tun, dass der Trainer Morten Olsen entlassen wird. Ich gab Herrn Jäger zu verstehen, dass mir die Macht für diesen Schritt fehle, ich sei nur ein einfaches Mitglied. Drei Wochen
    später wurde ich von Herrn Loos und einem Mitglied des Verwaltungsrat zu einem Gespräch im Gaissbockheim eingeladen, Herr Jäger, der auf dem Parkplatz stand, wusste von diesem Termin.
    Wir, dass heißt, viele Anhänger des FC`s wünschen eine Entscheidung! Der Uhrzeiger steht auf
    kurz vor Zwölf, eine Verschiebung oder Ausreden sind nun fehl am Platze. Präsidium handeln sie, Entlassen sie zum Wohl unseres Club`s, den Trainer und den Sportdirektor, denn dessen Ergebnisse
    sind Null.

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  13. Friedel Breitenbach sagte:

    Nach neuesten Informationen, hat Gisdol vom Vorstand eine weitere Zusage, sein Amt als Trainer
    weiter auszuüben erhalten. Die von Heldt seinerzeit vorgenommene Verlängerung des Vertrages
    von Gisdol bis 2023, sind bestimmt der Grund, in nicht zu entlassen. Herr Dr. Wolff, Psychologie ist
    hier nicht gefragt, sondern knallharte Entscheidung zum Wohl unseres Club`s. Die Folgen eines Abstieges sind größer, als die Summe die bei einer Entlassung von Gisdol der Club bezahlen müsste.
    Mir ist so wieso schleierhaft, wie man eine Verlängerung des Vertrages über eine längere Dauer von Gisdol abwinken konnte. Heldt hat nicht nur diesen Lapsus verursacht. Die Summe des Ergebnisses seiner Tätigkeit ist sehr dürftig.

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