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Nach nur einem Jahr: Bisseck wird weiter verliehen


Die Leih-Odyssee für Yann Aurel Bisseck geht weiter: Der jüngste Profi in der Geschichte des 1. FC Köln bekommt seine Karriere nicht ans Laufen und startet nun den nächsten Versuch. Wie die Geißböcke am Dienstag bekannt gaben, wurde der eigentlich auf zwei Jahre ausgelegte Leihvertrag mit Vitoria Guimaraes aufgehoben. Stattdessen zieht Bisseck weiter nach Dänemark zu Aarhus GF.

Köln – Eigentlich war Yann Aurel Bisseck in diesem gar keine Personalie, um die sich der 1. FC Köln ausführlich kümmern wollte. Der FC hatte den inzwischen 20-jährigen im Sommer 2020 für zwei Jahre nach Portugal verliehen, um ihm dort Spielpraxis zu geben. Gleichzeitig hatte sich Guimaraes eine Kaufoption in Höhe von 900.000 Euro gesichert, sodass Bisseck im persönlichen Erfolgsfall beim Erstligisten geblieben wäre.

Doch einmal mehr standen Verletzungen dem Abwehrtalent im Weg, wie er im April selbst im GEISSBLOG-Interview erklärte. Daher geht seine Leih-Odyssee nun weiter. Nach misslungenen Leihen zu Holstein Kiel, Roda Kerkrade und Vitória Guimaraes startet Bisseck ab diesem Sommer den nächsten Versuch in Dänemark bei Aarhus GF. „Wir sind froh, einen guten Verein gefunden zu haben, bei dem er sich in der nächsten Saison auf gutem Niveau weiterentwickeln kann“, sagte Interims-Sportchef Jörg Jakobs. Die Leihe ist auf ein Jahr ausgelegt.

Die nächste Saison wird eine entscheidende Saison für mich

Wie es danach weitergeht, ist gänzlich offen. Bisseck hatte 2017 im Alter von 16 Jahren für den FC in der Bundesliga debütiert und daraufhin einen Profi-Vertrag bis 2023 unterschrieben. Den ehemaligen Junioren-Nationalspieler plagen inzwischen jedoch schon mehrere Verletzungen, die letzten zwei Saisons fiel er jeweils länger aus. „Die nächste Saison wird eine entscheidende Saison für mich, deswegen muss ich es genau abwägen“, hatte Bisseck im April dem GEISSBLOG gesagt und sich kämpferisch gezeigt: „Das große Ziel ist es, bei einem großen Verein in der Champions League zu spielen. Und ich denke nach wie vor, dass ich die Qualität dafür habe, bei einem internationalen Topklub zu spielen.“ Die nächste Station heißt erst einmal Aarhus.

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