Gemeinsamer Jubel über das 2:0 - Tim Lemperle und Tomas Ostrak. (Foto: Bucco)

Lemperle und Ostrak: Vorbilder für die nächsten Talente

Der 1. FC Köln hat auch dank zweier Eigengewächse sein zweites Heimspiel der Bundesliga-Saison gewonnen. Tim Lemperle und Tomas Ostrak hatten einen großen Anteil am 2:1-Sieg, zeichneten sie sich doch für das zweite Tor des Tages verantwortlich. Sie sind die jüngsten Zeichen für die gute Nachwuchsarbeit der Geißböcke.

Köln – Als Tomas Ostrak in der Nachspielzeit ins Dribbling ging, scharf vor das Bochumer Tor flankte und Tim Lemperle die Hereingaben in Mittelstürmer-Manier mit rechts in die Maschen drosch, kochte Müngersdorf über. Das 2:0 machte den Deckel auf eine Partie, die der FC überzeugend gewann.

Paradebeispiele für den FC-Nachwuchs

Für Ostrak und Lemperle ein Spiel, das sie nicht vergessen werden. Denn für beide war es ein erstes Mal: für Ostrak sein erstes Bundesliga-Spiel nach seiner Einwechslung für Florian Kainz, für Lemperle sein erstes Bundesliga-Tor im vierten Pflichtspiel für die Geißböcke.

Der Eine war vor fünf Jahren mit 16 Jahren aus seiner Heimat Tschechien zum FC gekommen, hatte sich zum Leistungsträger im Nachwuchs der Geißböcke entwickelt, musste sich dann aber erst einmal zwei Saisons ausleihen lassen, um den Sprung in den Bundesliga-Kader zu schaffen.

Der Andere kam 2017 aus Frankfurt, wäre 2019 mit der U17 Deutscher Meister geworden, hätte er nicht schon vorher den Sprung in die U19 geschafft. Nun durfte er erstmals vor der Südkurve jubeln, gemeinsam mit seinem zwei Jahre älteren Vorlagengeber. Ein Duo, das mit seinen unterschiedlichen Karrierewegen beispielhaft steht für die gute Arbeit im Kölner Nachwuchs.

Weitere Talente schon in der Warteschleife

Damit rücken sie auch auf in die Liste der Vorbilder, die es alleine in den zwei Jahren zu den Profis geschafft haben: Noah Katterbach, Ismail Jakobs, Jan Thielmann und Sava Cestic. Mit Jonas Urbig und Marvin Obuz saßen zudem zwei FC-Talente auf der Bank im RheinEnergieStadion, die genau hingeschaut haben dürften. Denn sie gehören zu jenen Nachwuchsspielern, die als nächstes an die Reihe kommen wollen.

Eines wissen sie alle bereits: Steffen Baumgart gibt ihnen die Chance. Qualität vor Alter, das ist die Devise des FC-Coaches. Thielmann gehört mit seinen 19 Jahren zum Stamm, Lemperle hat sich im gleichen Alter zu den ersten Joker-Alternativen gemausert, Ostrak nun eine erste Duftmarke dessen gesetzt, was man schon seit Wochen im Training immer wieder gesehen hat: eine enorme Qualität am Ball und das dafür nötige Selbstbewusstsein.

Zwölf FC-Talente zu ihren Nationalteams

Der FC-Vorstand hat erklärt, mindestens ein Eigengewächs solle künftig pro Jahr bei den Profis eingebunden werden. Diese Vorgabe gibt es natürlich nicht nur, um die Reputation des Klubs für seine gute Nachwuchsarbeit zu betonieren. Die Talente sollen einerseits einen sportlich Wert zusammen mit hoher Identifikation schaffen. Andererseits sollen sie teure Neuzugänge unnötig machen und sich je nach Angebot auch, wie Jakobs, für viel Geld verkaufen lassen.

Da trifft es sich gut, dass insgesamt zwölf FC-Talente in ihre Junioren-Nationalmannschaften berufen wurden: Katterbach (DFB-U21), Lemperle und Obuz (DFB-U20), Castrop, Urbig und Breuer (DFB-U19), Diehl und Wäschenbach (DFB-U18), Cestic (Serbien/U21), Ostrak (Tschechien/U21), Wydra (Österreich/U19) und Fratea (Moldawien/U19).

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