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„Richtiger Härtetest“: FC fordert Essen-Jäger Wuppertal


Es ist ein echtes Highlight, das vor der U21 des 1. FC Köln liegt: Am Freitagabend empfängt das Team von Trainer Mark Zimmermann den Wuppertaler SV unter Flutlicht im Franz-Kremer-Stadion. Mit Blick auf die Tabelle lässt sich das Duell sogar als Topspiel titulieren.

Köln – Von den bisherigen 14 Spielen verlor der WSV nur ein einziges – und das auch nur äußerst knapp mit 0:1 gegen RW Essen. Zur Wahrheit gehört aber auch: Mit sechs Unentschieden sind die Bergischen die Remis-Könige der Regionalliga West.

Ob sich die FC-Reserve trotzdem mit einem solchen Ergebnis zufrieden geben würde, selbst wenn sie damit an das 1:1 vor zwei Wochen gegen RW Essen im heimischen Stadion anknüpfen würde? Ebenjene Partie gibt Zimmermann zumindest als Orientierung für die Leistung seiner Mannschaft vor: „Wir wollen denselben Mut und dieselbe Intensität zeigen.“ Dabei weiß der Trainer jedoch auch: „Das ist ein richtiger Härtetest für uns. Jeder einzelne muss an seine Grenze gehen.“

Drei U19-Talente bei der U21

Ein Blick auf die Tabelle veranschaulicht die abermals starke Saison, die die Kölner U21 spielt: Wuppertal liegt nur vier Punkte hinter dem Spitzenreiter aus Essen und schielt noch in Richtung Aufstieg. Die FC-Reserve wiederum liegt nur zwei Zähler hinter den Bergischen und könnte mit einem Heimerfolg am Freitagabend an den Blau-Roten vorbeiziehen.

In dieser Trainingswoche gab es bei der U21 derweil einige Rotationen: Der jüngst zum Torjäger aufgestiegene Mathias Olesen trainierte bis einschließlich Mittwoch bei den Profis, ist aber am Freitag im Regionalliga-Kader zurückzuerwarten. Dafür stiegen mit Philipp Wydra, Ben Decker und Pierre Nadjombe drei Spieler aus der U19 vorübergehend zur U21 auf.

Ob das Trio auch gegen Wuppertal im Aufgebot stehen wird, ließ Zimmermann offen. Dies entscheide sich, wenn feststehe, ob und welche Unterstützung es aus dem Profi-Kader gebe und ob darüber hinaus weiterer Personalbedarf bestehe. Wydra kam zuletzt bereits zu einem Einsatz als Einwechselspieler beim 2:3 gegen Rödinghausen.

Auch Schwirten fällt noch aus

Realistisch dürfte der Österreicher auch als einziger aus dem Trio gute Karten haben, am Ende auf dem Aufstellungsbogen aufzutauchen. Fest zu erwarten sind von den Profis Sava Cestic, Noah Katterbach, Marvin Obuz und – sofern fit – Jens Castrop, dazu möglicherweise auch noch Tim Lemperle, der zuletzt immer dann bei der U21 auflief, wenn Steffen Baumgart bei den Profis sicher war, er werde Lemperle nur im Ausnahmefall in der Bundesliga einsetzen.

Fehlen werden der U21 hingegen weiterhin die Langzeitverletzten Philipp Höffler, Jae-Hwan Hwang, Bilal Ksiouar und Luca Schlax sowie Meiko Sponsel und auch Joshua Schwirten. Schwirten sollte eigentlich in dieser Woche wieder ins Training einsteigen, musste das Comeback aber noch verschieben. Zwischen den Pfosten soll gegen Wuppertal der Stammkeeper Julian Roloff stehen.

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